11 spannende Fragen, die ich liebend gerne beantworte!

Vor einigen Tagen wurde ich eingeladen, beim LIEBSTER AWARD mitzumachen. Danke liebe Elke für die Nominierung und deine 11 Fragen, die ich so spannend fand, dass ich einfach mitmachen MUSSTE! 11 für mich sehr wertvolle Fragen, die ich herzlich gerne beantworte, weil sie vielen Menschen einen guten Einblick in mich und meine Arbeit geben. DANKE!

Frage 1: Du bist Coach und Anti-Stress-Trainerin. Davon gibt’s ganz viele, aber ich weiß, dass du aus der Masse hervorstichst. Was machst du anders?

Wow, erst mal herzlichen Dank für das tolle Kompliment.

Tja was mache ich anders? Das wird jetzt wohl eine etwas längere Antwort:

Vielleicht liegt es daran, dass ich zwar – wie viele andere TrainerINNEN –  auch, unendlich viele Ausbildungen gemacht habe, aber: ich glaube auch, dass es daran liegt, dass ich mich selbst dabei (fast) nie verbogen oder verloren habe.  Ich wollte nie jemand anderes sein, oder besser gesagt, ich wollte nie WIE jemand anderes sein. Ich glaube, das spüren meine Klienten! Und genau das ermöglicht es auch ihnen, sich völlig frei auf sich selbst einzulassen und sich selbst näher zu kommen.

Und ich habe eine riesige Schatzkiste: Die Erfahrung von fast 20 Jahren Trainer-Tätigkeit!  Und in dieser Schatzkiste gibt es so viele „Werkzeuge“, aus denen wir genau das aussuchen können, das optimal zu jedem Einzelnen passt. Alle diese „Tools“ sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst.

Wenn ich nur eine einzige Methode hätte, würde unsere Zusammenarbeit vielleicht scheitern oder erst gar nicht anfangen. Unterschiedliche Menschen und ihre unterschiedlichen Lebensgeschichten brauchen unterschiedliche Ansätze. Und diese bestehen nicht aus einem einzigen ultimativen Weg. Wenn der eine Weg nicht funktioniert, dann braucht es einen anderen Weg.  In meinen Seminaren trainieren wir diese verschiedenen Wege bis es für jeden passt. Wege, die DEIN eigenes Tempo, DEINE eigene Wahrnehmung, DEIN eigenes JA erreichen.

Was mache ich noch anders? Vielleicht liegt es daran, dass ich den Menschen nicht sage, dass sie ständig besser werden SOLLEN, oder dass sie dies und das nicht verstanden haben, weil sie noch „nicht so weit“ sind. Ich sage auch nicht, dass sie dies und jenes lassen MÜSSEN, weil „noch nicht der richtige Zeitpunkt ist“. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich Lösungen zur Verfügung stelle, die alltagstauglich und wirklich für JEDEN sofort umsetzbar sind.

Ein gutes Beispiel dafür ist das berühmte „Loslassen“!  Mich schaudert, wenn ich immer wieder lese oder höre: „du musst einfach loslassen“! Ganz ehrlich: Es gibt Dinge im Leben, die müssen oder KÖNNEN wir nicht loslassen. Das würde nämlich eine Lücke hinterlassen, die unter Umständen eine noch tiefere Leere erschafft. Dabei gehört alles in unserem Leben zu unserem Lebens-Puzzle. Die Frage ist lediglich, wie können wir das eine oder andere Puzzleteil so in unser Leben integrieren, dass es in uns trotzdem (wieder) harmonisch wird und wir unser Leben lieben können.

Vielleicht liegt es aber auch schlicht und einfach daran, dass ich nichts vorgeben möchte, was ich nicht selbst bin oder tue. Da ich selbst „perfekt unperfekt“ bin, finden meine Trainings immer auf absoluter Augenhöhe statt.  Bei mir darfst du sein, wie du bist und das werden, was du werden willst.  In deinem Tempo und in der Form wie sie zu DIR passt.

Frage 2: Wenn du in drei Sätzen eine Anleitung zum Glücklich sein schreiben müsstest, wie würde diese Anleitung aussehen?

Dafür fallen mir jetzt ganz spontan meine 2 Lebens-Paragraphen ein:

  • §1 des Lebens: es geht weiter
  • §2 immer!

Aber ich habe tatsächlich eine Anleitung zum Glücklichsein: In 3 Sätzen schaffe ich das allerdings nicht! Aber in 3 Abschnitten:

  • Glaube fest daran, dass schwierige Lebenssituationen niemals gegen dich sind und dass das Leben immer eine Lösung bereithält. Probleme beginnen schlicht und einfach mit einem PRO also FÜR dich. (Sonst würde es ja Kontrablem heißen, grins)
  • Erlaube dir glücklich, zufrieden und dankbar zu sein. Erlaube dir aber auch unzufrieden, unglücklich und verzweifelt zu sein. Das gehört dazu. Das Leben kommt, wie alles, was uns umgibt, in Wellen oder besser gesagt in Zyklen. Alles hat immer Anfangs- und Endpunkte, die – wenn wir sie genau beobachten – nahtlos ineinander übergehen. In jedem Anfang steckt ein scheinbares Ende und in jedem scheinbaren Ende steckt ein neuer Anfang. Glück entsteht aus meiner Sicht darin, immer genau den Moment zu spüren, in dem die Welle in einen anderen Zyklus übergeht. Darum reichen auch 2 Lebens-Paragraphen, smile
  • Entwickle, kultiviere und entscheide dich immer für Freude.

Frage 3: Deine Wochenend-Seminare finden ja immer an besonderen Orten statt. Welches war der schönste Ort, an dem du ein Seminar gehalten hast?

Ich könnte jetzt sagen: Es ist immer der Ort an dem ich gerade bin, aber das wäre nur die halbe Wahrheit. Es gab tatsächlich einen Ort, der mich und auch meine Teilnehmer tief berührt hat. Das war ein Haus in einem Lärchenwald unterhalb der Zugspitze in Ehrwald/Tirol. Seminar-Inhalt war Kraft und Erholung. Dafür brauchte es alle Elemente, und die waren dort besonders präsent: Berge, Seen, Wälder und viel Höhenluft. (Leider hat dieser Platz jetzt eine andere Nutzung)

Aber es gibt auch viele andere Orte, die ich liebe, weil  ich sie immer mit sehr viel Bedacht passend für die einzelnen Seminar-Inhalte auswähle. Ein Kloster zum Beispiel wähle ich dann aus, wenn meine Teilnehmer  für die Themen Geborgenheit und Ruhe brauchen. Da es im nächsten Jahr sehr viel um Dialoge geht, und wir dafür sehr viel Ruhe und Geborgenheit brauchen, finden die nächsten Wochenend-Seminare auch in 3 Klöstern statt. Da die Seminare jedoch von ihrem Content unterschiedlich sind, habe ich auch 3 verschiedene Kloster-Locations gewählt.

Frage 4: Was magst du an deiner Arbeit am meisten?

Ich liebe Menschen und ihre Lebensgeschichten. Und ich liebe klare und umsetzbare Lösungen. Ich liebe es, wenn ich beobachten darf,  wie bei meinen Klienten dieses Funkeln in den Augen auftaucht, weil sich ein Knoten gelöst hat. Ich liebes dieses Strahlen, weil ein Aha-Erlebnis sichtbar wird. Ich liebe es, wenn wir erleben, wie aus Schwere Leichtigkeit und Lebendigkeit wird. Ich liebe die Momente, wenn aus Fragezeichen Lösungen entstehen, und aus starrer Gedanken-Enge endlich Freiheit aufsteigt.

Am liebsten mag ich die Wochenend-Seminare. Ich mag es, die Menschen aus ihrem Alltag heraus zu holen, damit sie 2 oder 3 Tage lang ganz bei sich selbst bleiben können. Wenn keine Alltags-Situationen ablenken, wenn keine engmaschige „Zeit-Taktung“  vorgegeben ist, dann findet sich eine klare und deutliche Spur. Meine Wochenenden erlauben eine sehr große Intensität, weil ich mit höchstens 12 Teilnehmern arbeite. Das gibt viel Raum für all das, was sich zeigen will und vertieft das Erlernte, so dass alles auch nach dem Seminar immer wieder abrufbar ist.

Frage 5: Was ist für dich persönlich die beste Methode, um zu entspannen?

Es gibt auch hier keine alleinige beste Methode. Es kommt immer darauf an, wovon ich entspannen möchte.

Wenn ich viel gearbeitet habe, brauche ich definitiv NATUR. Und möglichst Wasser. UND dann ziehe ich meine Schuhe aus, egal wie kalt es ist. Ich liebe es,  meine Füße ins Wasser zu hängen oder barfuß über eine Wiese zu laufen. Bist du schon mal barfuß durch Laub gelaufen oder durch Schnee? NEIN? Dann mach das ganz schnell, es erdet wundervoll.

Mitten im Alltag oder zwischen meinen Beratungsterminen entspanne ich gerne bei Musik, am liebsten höre ich dann Mantren-Musik. Sie bringt mir sofort  wieder Leichtigkeit und Energie.

Nach einer anstrengenden Beratung oder in einer Workshop-Pause gehe ich auch mal nach draußen (Gesundheits-Apostel jetzt bitte weghören, grins)  trinke eine Tasse duftenden Kaffee und rauche eine Zigarette. Das erdet mich, leert meinen Kopf und gibt mir wieder die volle Präsenz auf das Jetzt und Hier.

Wenn ich in einer Woche harte und schwierige Themen hatte, brauch ich Entspannung durch Ablenkung. Ich geh über den Wochenmarkt, oder ins Kino. Ich setz mich in ein Cafe und lese eine Zeitschrift oder koche etwas, das richtig aufwendig ist. Das lenkt meine Gedanken um und fokussiert mich auf etwas anderes.

Frage 6: In deinem Artikel „56 Fakten über mich…“ schreibst du „Ich bin spirituell, aber nicht esoterisch. Für mich ein RIESEN-Unterschied.“ Willst du darüber reden? (Musste ja eine Frage sein, sonst hätte ich geschrieben: Erklär mir den Unterschied.)

Ja gerne. Ich freue mich, dass du genau diese Frage ansprichst.

Esoterik ist für mich „menschengemacht“.  Mit Esoterik verbinde ich Begriffe wie Erhöhung, Anmaßung, Vorgaben und sogar Vorschriften.  Esoterik beinhaltet ein „sich über Andere zu stellen“, indem behauptet wird, etwas oder sogar alles besser zu wissen. Esoterik trennt! Sie trennt nicht nur dich und mich, sie trennt auch in „was ist richtig und was ist falsch“, was ist „gut oder schlecht“. Esoterik ist bewertend, vergleichend, besserwisserisch und pedantisch. Und in den meisten Fällen schlicht und einfach Kommerz.

Spiritualität ist nicht von einem oder wenigen Menschen erdacht oder gemacht. Sie ist das, was wir alle in uns tragen, wenn wir ein Gefühl von Hoffnung, Glaube oder Wunder empfinden. Spiritualität ist eigenes Entdecken und Staunen, zu all dem, was da ist und vielleicht schon immer da war. Sie geschieht ohne jegliche Form von Wertung oder dogmatischer Vorgabe. Spiritualität ist etwas sehr Natürliches, das tief in uns allen angelegt ist, und niemals erkauft werden kann. Sie nährt und stärkt unser Vertrauen, unsere Liebe und erlaubt unsere eigene Wahrheit zu entdecken.

Frage 7: Gab es eine Art „Stein des Anstoßes“, der dich zum Bloggen gebracht hat?

Ja, ich glaube es war meine Tochter, die mir meine erste Homepage gemacht hat. Sie hatte einfach eine Rubrik Blog in die Website eingebaut, damit ich meine vielen Inputs und Ideen irgendwo unterbringe. Später gab es dann noch einen „Internet-Guru“ der mit erklärte, dass eine gute Website immer einen Blog braucht und dass ich schließlich einiges zu sagen hätte. (das hat mir natürlich geschmeichelt). Aber Stein des Anstoßes waren sicherlich letztendlich meine Klienten, die meine Tipps und Übungen gerne immer wieder nachlesen und weitergeben wollen.

Frage 8: Wenn dich ein Blog-Einsteiger um Rat fragt, welchen Tipp würdest du ihm/ihr mit auf den Weg geben?

Ah das ist jetzt witzig, denn genau dafür gibt es gerade ein ganz aktuelles Thema. Mich hat tatsächlich eine Neu-Einsteigerin gefragt, ob es überhaupt Sinn machen würde, einen Blog zu schreiben, weil es ja schon so viele gäbe.

Mein Rat war: DU hast den Menschen etwas zu sagen?  Dann sag es! Du möchtest gerne schreiben? Dann tu es. Und ich sagte ihr auch: Sieh deinen Blog nicht ausschließlich als Werbetool. Dein Blog ist eine wundervolle Möglichkeit, den Menschen nicht nur zu zeigen, was du tust, sondern wer DU bist.

Frage 9: Was motiviert dich beim Bloggen am meisten? Und wie motivierst du dich selbst dazu? Oder musst du das womöglich gar nicht?

Ich muss mich tatsächlich nicht dazu motivieren. Ich könnte immer und ständig schreiben. Bloggen motiviert mich allerdings schon, etwas auf dem Punkt zu bringen, damit ich mich dann gleichzeitig  für das nächste Thema öffnen kann.

Schreiben ist für mich sowieso pure Magie. Wo wären wir ohne all die Geschichten, Romane und Erzählungen, Gedichte, Märchen usw? Und wo wäre all das Wissen und die Weisheit, ohne das Schreiben?

Schreiben ist auch ein wundervolles „Werkzeug“, um den Kopf zu sortieren, Wichtiges zu bewahren und Unwichtiges wieder streichen zu können. Schreiben macht Unausgesprochenes, aber auch scheinbar „Ungedachtes“ sichtbar. Vielleicht ist deshalb auch mein Email-Coaching fester und wichtiger Bestandteil in meiner Beratung.

Frage 10: Gibt es einen Artikel, auf den du besonders stolz bist? Oder einen, den du vielleicht lieber nicht geschrieben hättest?

Lach…. Ja natürlich gibt es Artikel die ich noch immer liebe und auf die ich auch stolz bin. Den erwähnten Blog-Artikel „56 Fakten über mich“  würde ich heute noch immer so schreiben. Richtig stolz bin ich auf einen Gast-Artikel über Stress, der im Gesundwerdenblog.de veröffentlicht wurde.

Es gibt natürlich auch Artikel, die ich heute vielleicht nicht mehr genau sooooo schreiben würde, aber das macht ja nichts, damals haben sie einfach gepasst. Viel mehr ärgere ich mich über Artikel, die schon lange in meinem Fundus sind, und die ich noch immer nicht veröffentlicht habe. Zum Beispiel Artikel über Baum- und Edelstein-Dialoge. Dabei ist das so spannend. Naja, vielleicht gibt es ja mehr darüber nach dem nächsten Seminar

Frage 11: Und eine Frage hätte ich noch, die ein bisschen deine Phantasie (er)fordert: Wenn du frei wählen könntest, wer würde für deinen Blog den nächsten Gastartikel schreiben? (Real, fiktiv, lebendig, tot, Männlein, Weiblein – völlig wurscht!)

Oh da gäbe es so viele! Bei dieser Frage saß ich jetzt bestimmt eine Stunde 🙂 Aber ich kann mich wirklich nicht entscheiden. Es gibt und gab so viele spannende Menschen. Ich hab zwar viele aufgelistet, aber weißt du was? Ich würde mich am liebsten für 2 Tiere entscheiden: für unsere Hündin Lotta und für meine Katze Emma. Weil ich schon immer wissen wollte, wie sie es schaffen, so präsent und so liebevoll zu sein.

Und fiktiv würde ich auch gerne mal Pippi Langstrumpf zu Wort kommen lassen. Sie hat eine so klare unkomplizierte Wahrheit, die mich bis heute immer wieder begeistert.

Beispiel gefällig? „Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut oder und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen“.

In diesem Sinne 🙂

Herzlichst Silke

 

Ach ja, hier noch die Spielregeln:

  • Danke der Person, die dich für den „Liebster Award“ nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Entweder in deinem Blogartikel oder in einem speziellen Interview. Wenn du die Fragen im Interview beantwortest, schreibe noch einen eigenen Blogartikel für den „Liebster Award“.
  • Nominiere 3 bis 11 weitere Blogger für den „Liebster Award“.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum „Liebster Award“, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
  • Das Logo kannst du dir hier herunterladen.

Ich stelle diese Spielregeln jetzt einfach für ein paar Tage „außer Kraft“, weil ich im Moment nicht dazu komme, mir Fragen zu überlegen. Aber ich gelobe, die neue Nominierung des liebsten Award demnächst weiter zu geben.

 

 


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