Mein traumhaftes Jahr 2016: Die Guten ins Töpfchen!

Mein traumhaftes Jahr 2016 und was daraus geworden ist.

Ich bin eigentlich nicht so sehr der „Rückblicker“. Grundsätzlich schaue ich lieber nach vorne. Aber am Jahresende ist es für mich zum „Ritual“ geworden, noch einmal liebevoll auf die vergangenen Monate zu schauen und daher kam die Blogparade von Carina gerade richtig um noch einmal Rückblick zu halten, ob und wie traumhaft das Jahr 2016 wirklich war:

Angefangen hatte das Jahr 2016 irgendwie seltsam.  Wir feierten voller Freude in Bayern nahtlos von der Hochzeit meiner Tochter in eine wundervolle Silvesternacht hinein. Ich freute mich auf das neue Jahr, auf meine neuen Pläne und Vorhaben. Aber dann verstarb in der zweiten Januarwoche meine liebe alte Freundin und nur wenige Tage später ihr Ehemann. Alles Geplante wurde unwichtig und anstelle meines voll motivierten Jahresstarts organisierte ich innerhalb von 4 Wochen zwei Beerdigungen.

Seitdem hängt an meinem Schreibtisch eine Karte, auf der steht folgender Text:

Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

Was dem Chaos in diesen ersten Wochen folgte war eine Zeit, die geprägt war von tieferen Sinnfragen. Fragen wie z.B. „Wofür das alles?“ oder auch „Was ist wirklich wichtig“ drängten sich nach vorne. Und ich spürte auch tief in mir eine für mich ganz bedeutende Frage: „Was würde denn von mir am Ende meines Lebens übrig bleiben?“

Um mich tiefer auf diese Fragen einlassen zu können, entschied ich mich spontan dafür, in diesem Jahr einen lang ersehnten und ausgedehnten Urlaub mit meinem Mann zu machen, getreu meinem Motto  „Ein bisschen Meer geht immer“. Und dann wurde mir vieles deutlich:

Loslassen war angesagt. Und zwar richtig. Nicht nur im Innen. Auch im „Außen“ wollte ich neu sortieren. Ich brauchte einen neuen Überblick und ein völlig neues Konzept, nicht nur für 2016, sondern auch für mein Leben.

Das 2. wichtige Stichwort im Jahr 2016 war „Aufräumen“. Ich glaube, ich mutierte ein paar Wochen lang zum Sortier-Weltmeister.

„Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“.

Dafür ergaben sich 2 völlig klare Überlegungen:  

1.) „Was brauche ich und was dient mir, und

2.) was brauche ich nicht, weil es mir nicht (mehr) gut tut?“

Ich begann zu sortieren und entschied mich in allen Lebens-Bereichen auf 2 klare Ansagen:

  • einen Stapel für meine deutlichen JAs. Die sortierten sich ganz einfach und klar.
  • einen Stapel für meine NEINs. Und hier wurde es schon schwieriger.

Meine NEIN’s  zickten ganz schön rum. Ein paar von ihnen verkleideten sich mal zuckersüß und rosarot in ein JEIN.  Andere färbten sich  lila-blass-blau in eine  „Vielleicht-Verpackung“ und wieder andere spielten Verstecken in einer Mogelpackung aus purpurfarbenem „Eventuell“.

Meine JA’s  waren so klar und eindeutig. Sie fühlten sich stark an, kraftvoll und leuchtend.

Die Stapel meiner Jeins, Vielleicht‘s und Eventuell‘s waren schwammig, glibberig und zäh und alles andere als kraftvoll und leuchtend. „So funktioniert das nicht“, dachte ich bei mir!

Ich packte also die zähe Masse und legte sie kurzentschlossen auf meinen NEIN-Haufen. Einfach mal zur Probe (Trick 17 Selbstüberlistung, smile). Und ich merkte plötzlich, wie befreiend sich das anfühlte.

Kurze Zeit später zog meine neue gewonnene Kraft starke Unterstützung in mein Berufs-Leben. Mir begegnete die Social Media Mutmacherin Frauke Schramm, die sich professionell und intensiv um meinen Facebook-Account kümmerte. Und ich holte mir die Federführung von Elke Schwan-Köhr in mein „Arbeits-Boot“, die nicht nur meine Website auf Vordermann brachte, sondern mir auch bei meinen Texten super gute Hilfestellung gab. Und damit gab es ein neues Motto in meinem Leben, das hieß: Man muss ja nicht alles allein machen, grins. Dankbare Grüße an dieser Stelle an Euch beide, Eure Unterstützung ist genial!

Und plötzlich konnte ich mich viel besser auf das konzentrieren, was ich richtig gut KANN und auch wirklich tun WILL, nämlich:

Als Seminarleiterin Frauen zu inspirieren, sich selbst wieder näher zu kommen, damit sie wissen, wer sie wirklich sind und was sie wirklich wollen. Ihnen zu zeigen, dass es viele kreative Ansätze gibt, die sich alltagstauglich umsetzen lassen, ohne schlechtes Gewissen und ohne das ganze Leben komplett auf den Kopf zu stellen.

Als Lebensdolmetscherin ein tiefes Verständnis zu vermitteln, warum und wie das Leben „tickt“! Damit es wieder leichter und unbeschwerter wird, damit Beziehungen wieder funktionieren, und die Lebensfreude und das Selbstvertrauen genährt wird.

Als Antistress-Trainerin kreative Wochenend-Seminare zu gestalten, die pure Kraft-Inseln aufbauen und auch nachhaltig mitten im Alltag funktionieren.

Und dann war sie wieder da, meine Kraft und Energie, meine Freude und mein bedingungsloses JA an dieses Leben.

Doch  jetzt möchte ich konkret die spannenden Fragen beantworten, die Carina in ihrer Blog-Parade gestellt hat:

  • Welche persönlichen Eigenschaften haben dir geholfen, durchzuhalten, aufzustehen und weiter zu machen?

Ich glaube ich wiederhole mich, aber ich weiß einfach, dass es immer wieder mein bedingungsloses JA an dieses Leben ist, das mich lenkt und mit dem ich auch andere Menschen inspirieren kann. Und es ist meine tiefste Überzeugung, dass das Leben eine Berg- und Talfahrt ist, die am tiefsten Punkt IMMER wieder aufwärts führt und niemals stehen bleibt, solange wir leben.

  • Wie hast du dich in diesem Jahr verändert? Was hat dich an dir selbst positiv überrascht?

Ich bin (noch) dankbarer geworden. Überrascht hat mich: Ich habe aufgehört zu glauben, dass ich alles alleine machen muss. Ich habe Dinge abgegeben, die Andere viel besser können. Ich habe mich nicht mehr alleine „durchgewurschelt“, sondern mir mehr Unterstützung geholt. Dadurch wurde ein neues Zeitfenster geöffnet, das mir Raum gab: für mehr Unbeschwertheit im Berufsleben und mehr Kreativität für die vielen privaten Dinge, die ich oftmals hinten angestellt habe.

  • Welche Träume hast du für die Zukunft?

Allgemein: Ich träume noch immer von einer friedlichen Welt.

Persönlich: Ich möchte in ein paar Jahren am Meer leben.

  • Welche Wünsche möchtest du dir erfüllen? Welche Ziele hast du für das nächste Jahr?

Nun wie war das mit den berühmten 3 Wünschen? Hab ich 3 Wünsche frei? Dann leg ich mal los:

Wunsch 1: Weiterhin gesund und mit viel Freude und Kraft noch mehr Frauen unterstützen, ihren Weg zu finden, ihn umzusetzen und ihn auch ohne Schuldgefühle in ihr Leben zu integrieren.

Ziel 1: Unbedingt meine Edelstein- und Baum-Dialoge zum Laufen zu bringen, weil sie nun lange genug „versteckt“ geschlummert haben und ich sie bislang nur wenigen Menschen zugänglich gemacht habe. Jetzt dürfen sie in die Welt. Mein Ziel 2017 ist: eine Pioniergruppe für diese einzigartigen und wertvollen Schreib-Workshops zu gründen, die einen ungeahnten Dialog mit unseren eigenen, tiefsten und innersten Schatz-Quellen ermöglichen.

Wunsch 2: Ich möchte endlich mein  Ebook für Trainer schreiben, das mit meiner Erfahrung aus fast 20-jähriger Trainer-Tätigkeit die neuen und motivierten Coaches unterstützt und mit vielen Tools und Übungen inspiriert. Und ich möchte 2017 mein Buch zum befreienden Körper-Dialog fertigstellen.

Ziel 2: Ich möchte beide Bücher noch 2017 veröffentlichen.

Wunsch 3: Ich möchte jeden Tag 3 Wünsche frei haben und

Ziel 3: Ich möchte diese 3 täglichen Wünsche mit wachem Verstand und liebevollem Herz erkennen und sie mir dann selbst erfüllen.

  • Welche Tipps hast du für deine Leser, wenn es darum geht, seine Träume zu verwirklichen?

Dafür habe ich noch einen Leit-Spruch: Wenn die Sehnsucht größer ist als die Angst, wird Mut geboren.

Mein dringlichster Tipp wäre: Frage dich bei jedem Traum WARUM du ihn träumst. Was ist dein Grund „dahinter“. Und dann konzentriere dich auf deinen Grund. Es geht nicht so sehr darum, WAS du erreichen willst, sondern WARUM du davon träumst. Verfolge deinen Grund, nicht dein Ziel.

  • Welchen Wunsch würdest du gerne jemand anderem erfüllen und warum?

Das ist eine tolle Frage!!! Ich weiß, dass ich schon viele Wünsche indirekt durch meine Arbeit mit Frauen erfüllen konnte. Ich möchte jedoch auch in diesem Jahr wieder mindestens einer Frau die Teilnahme an meinem Seminar schenken, wenn sie es sich selbst aufgrund ihrer eigenen persönlichen Situation nicht ermöglichen kann.

  • Wenn du deinem persönlichen Jahr 2016 ein Motto geben müsstest, wie würde es lauten?

Mein persönliches Motto für das Jahr 2016 war Dankbarkeit. Dafür, dass ich heute und jetzt so leben darf, wie ich es mir erträumt habe. Dankbarkeit dafür, dass ich eine Familie und Freunde habe, die mich lieben und unterstützen. Dankbarkeit dafür, dass ich meinen Lieblings-Beruf erfolgreich und voll ausleben durfte und mir so viele wundervolle Menschen begegnet sind, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Dankbarkeit dafür, dass ich in diesem Jahr wieder für viele Menschen Wolkenschieber, Routenplaner und Schatzfinder sein durfte.

Herzlichen Dank liebe Carina für diese Blog-Parade. Es hat riesig Spaß gemacht für dich zu schreiben.

 

 


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