Die Zahl 2 – oder warum im Februar so viel Liebe steckt

Willkommen im Februar 2018.

Siehst du sie wieder fliegen und leuchten, die vielen roten Herzchen, die überall den Valentinstag ankündigen? Ich werde heute jedoch NICHT über den Valentinstag schreiben.

Ich wollte in diesen Monat auch nicht über die Liebe schreiben, denn das haben unzählige Dichter und Schriftsteller schon längst und viel besser gemacht. Wenn ich da z.B. an Rilke denke, oder an die vielen wundervollen Bücher von Rumi, oder von… das wäre einfach nicht zu toppen :-), aber im liebevollen Februar komme auch ich nicht umhin, doch über die Liebe zu schreiben, weil ich dir erzählen möchte,

was die Zahl 2 an liebevoller Qualität mitbringt.

Zunächst einmal zeigt die Zahl 2, dass alles, aber auch wirklich alles, immer ein „Gegenüber“ hat. Das Oben hat das Unten, das Innen hat ein Außen, und das Positiv hat sein Negativ. Somit erlaubt die Zahl 2 die Erkenntnis, dass das Eine ohne das Andere gar nicht sein KANN bzw., dass das Eine niemals ohne das Andere existieren kann.

Die Zahl 2 steht also zunächst für die Gegensätze, denn:

  • Wie kannst du spüren, was Kälte bedeutet? Doch wohl nur, weil du weißt, wie sich Wärme anfühlt.
  • Wie kannst du wissen, was Freude ist? Doch wohl nur deshalb, weil du die Traurigkeit kennst.
  • Woran könntest du Fülle erkennen, wenn dir nicht auch das Gefühl des Mangels vertraut wäre.
  • Wie könntest du eine Lüge erkennen, wenn du nicht auch die Wahrheit kennst.
  • Wie könntest du Abschied definieren, wenn du kein Ankommen erfahren hast.
  • Würdest du dich jemals nach Mut sehnen, wenn Angst ein Fremdwort für dich wäre?

Die Zahl 2 steht aber auch für Trennung, denn ganz typische Eigenschaften sind hier die berühmten Ansätze von entweder/oder, richtig/falsch, gut/schlecht, schwarz/weiß, usw.

Wenn du dich mit der Zahl 2 beschäftigen willst, befindest du dich sofort in einem Pingpong-Spiel.

Lass uns das mal ausprobieren:

An was denkst DU bei der Zahl 2? Denkst du eher an ZWEIsamkeit oder eher an Trennung?

Bringt dich die 2 eher in Zweifel, oder gar in Verzweiflung?

Fährst du zweigleisig oder hast du dich grade entzweit?

Glaubst du, dass alles 2 Seiten hat – und wenn ja, welches Gefühl stellt sich da bei dir ein?

Glaubst du, dass sich Gegensätze anziehen – und wenn ja, bewertest du das positiv oder eher negativ?

Wie ein Pingpong-Ball springen jetzt die Gedanken hin und her, nicht wahr? Und dabei entdecken wir etwas sehr Wichtiges:

Es scheint etwas in uns zu geben, das uns glauben lässt, dass der eine Gedanke richtig und der andere Gedanke falsch ist. Und irgendetwas scheint uns glauben zu lassen, dass wir uns immer irgendwie entscheiden müssten.

Wenn die Zahl 2 also für Gegensätze steht, und sie auch den Gedanken der Trennung beinhaltet, dann wissen wir auch, dass es eine andere Seite geben muss. Und die heißt: Verbindung!

Anders gesagt: Es mag zwar schon einen Nordpol und Südpol geben. Doch dazwischen ist noch etwas ganz beeindruckendes, viel Größeres, nämlich? ….. richtig! Unsere Erde !

Somit zeigt sich eine weitere Eigenschaft der Zahl 2: die Möglichkeit der Mitte! Und das ist genau das Feld, das sich zwischen den Polen befindet. Und für uns bedeutet das:

Die Zahl 2 gibt uns die Möglichkeit, aus der Dualität (= also der Zweiheit von Gegenteiligem, nicht Gleichwertigem) in die Polarität (= die Zweiheit von Gleichwertigem und sich Ergänzendem) zu finden. Vereinfacht gesagt:

Ich möchte dich in diesem liebevollen 2er-Monat einladen, wann immer es dir möglich ist, die Mitte (bzw. das Verbindungs-Feld) zu suchen.

Erlaube dir in diesem Monat genau zu prüfen, was es außer diesem entweder/oder noch gibt. Ich möchte dich ermutigen, im Februar auf Spurensuche nach der Mitte zu gehen. Nach deiner Mitte! Der Mitte zwischen deinem Kopf und deinen Füßen. Die Mitte deiner entweder/oder Gedanken. Ich möchte dich einladen, einen goldenen Mittelweg zu finden. Nicht weil das bequemer ist, nein! Sondern weil sich genau in dieser Mitte ungeahnte Möglichkeiten zeigen:

  • Wenn du etwas nicht mehr in gut oder in schlecht, in richtig oder falsch unterteilst,
  • wenn du dich nicht mehr auf ein „möglich“ oder „total unmöglich“ festlegst,
  • wenn du dich nicht mehr hin- und her reißen lässt, von einem entweder/oder,

sondern in all deinen trennenden Gedanken eine Mitte aufspürst, eine Mitte für ein „sowohl als auch“, dann findest du einen riesigen Raum mit sprühenden liebevollen Gedanken-Funken, in dem du dich mal so richtig ausdehnen kannst.

Ich nenne diesen Raum schlicht und einfach LIEBE!

Hier gibt es kein gut und kein schlecht, kein richtig und kein falsch. Hier bekommst du eine Ahnung von einem liebevoll geführtem Leben! Du spürst Freiheit und Weite. Du erkennst Respekt und Toleranz. Achtsamkeit und Dankbarkeit. Freude und Wohlwollen. Hingabe und Frieden. Zu dir selbst und zu allem, was ist.

Hier kannst du endlich aussteigen aus sämtlichen Wertungen und aus jeglichem Entscheidungsdruck und Getrennt-Sein. Hier entdeckst du das unendliche Meer der Vielfalt.

Und genau das will uns die Zahl 2 zeigen und lehren: Den riesengroßen Raum von Liebe!

  • Wenn auch du die Liebe zu dir, und zu all dem was ist, neu entdecken möchtest,
  • wenn du dich mit neuen Gedanken und Gefühlen in diesem riesengroßen Raum ausbreiten möchtest,
  • wenn du aus der „schwarz/weiß-Malerei aussteigen möchtest und
  • aus der trennenden Dualität in eine verbindende Polarität finden willst,

dann solltest du unbedingt bei meinem Workshop „der liebevolle Dialog mit deinem Leben“ dabei sein. HIER lernst du die kleinen, aber sehr bedeutsamen „Gesetze“ eines erfüllten Lebens kennen.

Du wirst endlich

  • deine Beziehungen zu deinem Partner und/oder deiner Familie, deinen Kollegen, deinem Chef etc. positiv verändern,
  • dir selbst wieder viel liebevoller begegnen und dich annehmen,
  • genau das in dein Leben holen, was du ersehnst
  • Zweifel aus dem Weg räumen und mutig und selbstbestimmt dein Leben leben
  • deinen inneren Frieden finden und dich mit deiner Geschichte versöhnen
  • und: einem liebevollen, erfüllten Leben die Türe öffnen.

Findest du nicht auch, dass es an der Zeit ist, dein Leben leichter und liebevoller zu gestalten? Wäre es nicht WUNDERvoll, endlich frei und unbeschwert zu leben, weil du die essentiellen Geheimnisse eines glücklichen Lebens für dich entdeckt hast? Wie lange willst du noch warten? Und worauf willst du warten? Sei dabei, und genieße ein Wochenende, das dich erfüllt, erneuert und dir endlich ein klares und kraftvolles Ja zu deinem Leben schenkt.

Aktuell gibt es nur noch 3 freie Plätze für den Wochenend-Workshop „Ein  liebevoller Dialog mit deinem Leben“, der im wunderschönen Kloster Scheyern stattfindet.

Für dich habe ich jetzt extra den Anmeldeschluss noch bis zum Valentinstag, den 14.2.2018 verlängert!!! Aber nur solange es noch freie Plätze gibt.

Vielleicht möchtest du dir in diesem Jahr anstelle eines Blumenstraußes ja einen „Zuschuß“ für dein Kloster-Wochenende schenken lassen? (upps jetzt hab ich ja doch noch etwas zum Valentinstag geschrieben).

Ich würde mich riesig freuen, DICH dabei zu haben, WEIL DU WICHTIG BIST.

Herzlichst deine Silke

 

 

 

 

 

Ich wünsche dir einen liebevollen Februar.

Herzlichst Silke


3 thoughts on “Die Zahl 2 – oder warum im Februar so viel Liebe steckt

  1. Ines says:

    Wunderbarer und so liebevoller Artikel. Danke Silke.
    Das mit den Gegensätzen finde ich sehr spannend. Im Meditationskurs haben wir gerade Yiga Nidra für uns entdeckt und das Spüren von Gegensätze (kalt, warm, schwer leicht) spielt da eine wichtige Rolle. Es wirkt harmonisierend auf die beiden Hirnhälften und macht den Weg frei für Kreativität.
    Bin gespannt auf die 3?

  2. Karin says:

    Liebe Silke,
    ich kann mich Ines nur anschließen. Ein wirklich wunderbarer Beitrag von dir:-)
    Doch du kennst mich, ich nehme deine Aufschriebe ganz genau und anworte auf die darin steckenden Fragen sehr gerne.
    Die Zahl 2 = Zweisamkeit, eher Zweifel als Verzweiflung – und zweigleisig im Sinne von „immer einen Plan B haben“.
    Gegensätze ziehen sich an, ja natürlich, denn so kann man sich gegenseitig ergänzen:-)
    Richtig oder Falsch? Entscheidungen treffen – bei einer Waage ein vollkommen unmögliches Unterfangen:-)
    Gegensätze = Verbindung – JA, das hier und jetzt genießen/leben, dass passt zu mir. Die Mitte finden – ganz einfach herrlich.
    Schmunzel: Die Mitte zwischen Kopf und Füßen – daran muss ich noch arbeiten – in dieser Mitte ist noch viel zu viel dran und gehört in Einklang gebracht.
    Und „SOWOHL ALS AUCH“: Alleine das aussprechen dieser Worte erzeugt Wärme, ganz tief in mir drinnen.
    Oh ich freue mich auf den Workshop und ganz besonders darüber, dich kennen gelernt zu haben. Du bist eine echte Bereicherung in meinem Leben.
    Von Herzen ganz liebe Grüße, Karin

  3. Pingback: Gedanken-Perlen im Februar | Silke Steigerwald

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