Die Zahl 8 – oder warum du im August leichter aus Machtspielchen aussteigen kannst.

Machtspielchen

Willkommen im Monat August und seiner machtvollen Zahlenqualität.

Nachdem du dich vielleicht im letzten Monat mit deinen Sehnsüchten beschäftigt hast, geht es in diesem Monat nun an die Umsetzung, denn die Acht ist die Zahl, die dir sehr dienlich ist, wenn es darum geht, Entscheidungen für dich zu treffen.

Die Zahlenqualität der Zahl 8 zeigt dir sehr eindringlich, ob du selbst machtvoll dein Leben gestaltest, oder ob du eher ohnmächtig den Lebensstürmen ausgeliefert bist.

Wie präsent diese Zahl in unserem Leben ist, zeigt sich auch in unserem Wortschatz bzw. Sprachgebrauch. In vielen Wörtern finden wir einen „versteckten“ Achter-Hinweis.

Ein schönes Beispiel ist das Wort Achtung, das ganz deutlich veranschaulicht, wie unterschiedlich die Achterqualitäten sein können:  Wir kennen einerseits das Wort Achtung in Form von würdevollem Respekt, und andererseits das Wort Achtung als Hinweis auf Vorsicht und Aufmerksamkeit.

Ich habe dir hier ein paar Wort-Spielereien mit der „versteckten“ Acht aufgelistet:

  • Hast du schon ab und zu eine Schlacht gewonnen,  ist dir das Glück eher achtlos davon geschwommen?
  • Wie oft hast du dich in der Nacht selbst um deinen Schlaf gebracht?
  • Gab es jemals einen leisen Verdacht, dass du nicht richtig nachgedacht?
  • Kennst du des Himmels glitzernde Pracht, und die Erkenntnis, dass etwas Großes über dich wacht?

Du findest bestimmt selbst noch viele Wörter, die eine Acht als Wortbaustein beinhalten. Spiele doch einfach mal mit dieser Zahl!

Auch in der Bildsprache finden wir interessante Hinweise auf diese spannende Zahl:

Aufrecht betrachtet, hat die 8 eine Ähnlichkeit mit einer Sanduhr. In liegender Form, als sogenannte Lemniskate, wird die Acht als Unendlichkeits-Zeichen dargestellt. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Zahl 8 auch sehr viel mit  Zeit-Qualität zu tun hat.

Und damit sind wir schon beim nächsten Begriff: Die Achtsamkeit!

Ohne Achtsamkeit kann es leicht passieren, dass wir zum Spielball zweier weiterer „Qualitäten“ werden, die sich in diesem Monat ganz deutlich zeigen: Macht und Ohnmacht.

„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht!“

sagte einst schon  Abraham Lincoln (1809-1865). Ob er diese Aussage in einem August gemacht hat, konnte ich allerdings nicht mehr herausfinden 😉

Damit du diesen Monat und seine Zahlenqualität für dich nutzen kannst, überprüfe sehr achtsam, ob du auch für dich ein paar Machtspielchen erkennen und bestenfalls beenden kannst: 

 

Machtspiel 1:  Ich meine es nur gut

Wer kennt ihn nicht, diesen Rat-SCHLAG, der uns in die Defensive drängt, und uns ziemlich schuldig da stehen lässt! Obwohl es Gutmenschen immer gut mit uns meinen, hinterlassen sie meist die Spur eines schlechten Gewissens bei uns. Wie könnten wir jemals auf die Idee kommen, dass es jemand nicht gut mit uns meint!

Dabei ist dieser Satz die wohl charmanteste Art, dir zu sagen:  „Ich will,  dass du das tust, was ich für richtig empfinde!“

Mein Aussteiger-Tipp:

Die wohl sicherste Art aus dieser Misere rauszukommen ist ein ehrliches Danke. Danke, dass du es gut mit mir meinst! Aber mir würde es wirklich helfen, wenn du mich auch dann unterstützt oder mich bestärkst, auch wenn ich in deinen Augen Fehler mache. Kann ich auf dich zählen?

 

 

Machtspiel 2:  Du bist noch nicht soweit

Früher, als ich mich auf meinen Weg gemacht habe und gewissen Lehrern und Lehren gefolgt bin, habe ich häufig einen inneren Widerstand gespürt, oder eine Aussage in Frage gestellt. Immer wenn ich dies dann auch zum Ausdruck gebracht habe, hieß es „du bist einfach noch nicht so weit!“

Heute  höre ich diesen Satz immer wieder von meinen Klienten, die unbewusst in die Machtspielchen irgendeines „spirituellen Lehrers“ geraten sind. Dieser Satz hält Menschen in der Spirale des „nicht gut genug-seins“ fest. Doch was nutzt es DIR, wenn dir jemand sagt „Du bist noch nicht soweit!“? Genau: Gar nichts!

Doch warum glauben wir so oft diesen Satz, der uns häufig eher klein hält? Wäre es nicht viel produktiver, uns jemand zu suchen, der uns stärkt, uns groß macht und an uns glaubt?

Denn dann wirst du nicht mehr in eine scheinbar liebevoll gemeinte Abhängigkeit „geführt“, nur damit du noch mehr Ausbildungen und Kurse kaufst.

Mein Aussteiger-Tipp:

Bitte erhalte dir dein gesundes Selbstbewusstsein und deinen gesunden Menschenverstand. Du bist für alles immer dann weit genug, wenn du es spüren kannst. Und dann tu es.  Lass es dir nicht ausreden! Du kannst keine Aura sehen. Na und? Du bist trotzdem weit genug. Du kannst nicht hellsehen? Na und! Du bist trotzdem ein WUNDER-voller Mensch. Folge dem, was dein Herz berührt. Das ist DEIN Maßstab!

 

 

Machtspiel 3: Du verstehst mich einfach nicht!

Dieser Spiel kommt immer dann zum Einsatz, wenn uns die Argumente ausgehen oder dann, wenn wir aneinander vorbei reden. Zu gerne beenden wir ein Gespräch ohne eine Lösung gefunden zu haben. Dabei hängt dieser Satz „Du verstehst mich einfach nicht“ oft nur damit zusammen, dass wir vielleicht tatsächlich nicht wirklich zuhören, weil wir meist in Gedanken schon bei der Antwort sind. Offene und wirklich authentische Dialoge bedürfen immer eines kleinen Abstands zwischen hören und antworten. Eine gute Kommunikation ist nur dann möglich, wenn wir hin-hören, den anderen ausreden lassen und erst dann wohlüberlegt eine Antwort geben. Das gilt übrigens nicht nur für dich, sondern auch für dein Gegenüber. Und noch etwas dürfen wir in der Kommunikation beachten: Wir können im Anderen immer nur das erkennen, was auch in uns selbst ist 😉

Mein Aussteiger-Tipp:

Beginne eine Diskussion nicht mit DU, sondern mit ICH. Beispiel gefällig? Gerne. Wenn wir strittige Gespräche mit du anfangen, können sehr leicht Vorwürfe mitschwingen. Du machst dieses oder jenes, du bist dies oder das. Beginne ein schwieriges Gespräch mit: Ich habe das Gefühl, dass du mich nicht verstehst. ICH würde es dir gerne erklären. Oder: Ich fühle mich schlecht, wenn du das sagst. Wenn du mit ich beginnst und dein Gefühl dazu erklärst, nimmst du die Schärfe heraus.

Wenn dir jemand vorwirft, dass du das nicht verstehst, erlaube kein Ende. Sag stattdessen: Ich möchte das aber verstehen, weil es oder weil du mir wichtig bist. Und dann bleib da und ganz bei dem was dein Gegenüber zu dir sagt. Höre hin, statt zu und lasse die Sätze wirken, atme durch und gebe erst dann eine Antwort.

 

 

Machtspiel 4: Wie du mir so ich dir!

Ein ganz böses Spielchen, das letztendlich nur auf Rache ausgerichtet ist. Dieses Machtspielchen beinhaltet immer eine Form von Wertung. Müssen wir tatsächlich einen anderen verletzen, nur um uns selbst zu schützen? Rache ist niemals süß!

Niemals kann man etwas mit gleicher Münze heimzahlen, denn was dich schmerzt, ist DEIN ganz individuelles, DEIN ganz persönliches Gefühl! Wie also kommst du aus solchen Situationen heraus?

Mein Aussteiger-Tipp:

Spiele das Spiel einfach nicht mehr mit. Punkt.

Das bedeutet nicht automatisch ein „der Klügere gibt nach!“ Es geht vielmehr darum, aus so einem Spiel richtig und komplett auszusteigen. Wenn du in dieses Rachespiel erst mal involviert bist, kannst du sicher sein, dass es kein gutes Ende nimmt und unglaublich Kraft kostet. Frage dich, ob es das wirklich wert ist.

 

Machtspiel 5: Du bist es nicht wert

Hier begegnet uns eine Form von Macht,  die nichts mehr mit einem Spielchen zu tun hat! Hier passiert etwas, das in deinem tiefsten Inneren geschieht. Hier geht es an die niedrigste Form von Macht, die wir bei anderen auslösen, bzw. die in uns ausgelöst werden.

Dabei ist unser Leben ein Spiel! Ein Spiel, in dem es nicht darum geht, Gewinner oder Verlierer, sondern möglichst lange und entspannt dabei zu sein. Niemals dürfen wir erlauben, dass uns jemand unseren Wert nehmen kann.

 

Mein Aussteiger-Tipp:

Wenn dir so ein Spiel begegnet, ist es höchste Zeit, dein Mindset zu verändern und dich mit einem der wichtigsten Lebens-Gesetze vertraut zu machen: Dem Spiegelgesetz. Über dieses Gesetz sind unzählige Bücher geschrieben worden, aber nur selten wird es wirklich richtig und wahrhaftig gelehrt. Wenn du in irgendeiner Form erkennst, dass du deinen eigenen Wert nicht leben kannst, dann möchte ich dich schon heute auf einen Kurs im nächsten Jahr hinweisen, in dem wir dieses Lebensgesetz komplett durchleuchten. Hier kannst du schon vorab Infos anfordern zu einem der wohl wichtigsten und WERTVOLLSTEN Seminare, die ich dir anbiete.

 

 

Machtspiel 6: Das schlechte Gewissen

Dieses ewig schlechte Gewissen…. Mal als Mutter, mal als Frau, mal im Job, als Tochter, als Tante, als Mensch! Wir alle kennen dieses mulmige Gefühl, das entsteht wenn wir ganz vorsichtig NEIN sagen. Oder mal laut für uns selbst eintreten. Dieses Gefühl kriecht in die hinterste Ecke und holt sich auch noch eine Verbündete mit ins Boot. Frau Schuld! Und diese Dame kramt aber so wirklich alles raus!

Von der Undankbarkeit bis zum mangelnden Verantwortungsgefühl. Genau hier fühlen wir die niedrige Form der Macht: Die Ohnmacht. In diesem Spiel können wir kaum noch agieren. Wir werden regelrecht aus dem Ring geworfen. Schuld oder schuldig zu sein, ist ein kollektives Gefühl und nimmt uns jegliche Kraft zum Handeln.

Mein Aussteiger-Tipp:

Ich bin davon überzeugt, dass wir IMMER unser Bestes geben. Auch wenn es nicht immer das Beste zu sein scheint. Aber für den Moment gibt es keinen anderen Weg. Nimm dir folgenden Satz in deine täglichen Gedanken auf, der dich ungemein stärken kann: Ich gebe immer mein Bestes!

 

 

Machtspiel 7: Die Vergangenheit

Hier gehören Sätze dazu wie z.B. „Weißt du noch, damals hast du gesagt, dass du …“ oder: „Erinnerst du dich, was ich alles für dich getan habe“ oder: „Wenn du damals nicht dies und das und jenes gemacht hättest, dann…. Oder:  „Du hast mir niemals…!“ Oder: „Du warst schon immer…!“ usw. usw.

 

Mein Aussteiger-Tipp:

Steig aus dem Karussell der Vergangenheit aus. Du kannst dich noch 1000 Jahre darin üben loszulassen, zu verzeihen, zu vergessen… Fakt ist: Nichts davon kann ungeschehen gemacht werden. Nichts davon kann verändert werden. Aber du kannst deine Sichtweise auf die Dinge jederzeit verändern.

Bitte dein Gegenüber klar und deutlich darum, dass du keine alten Geschichten mehr hören magst, sondern jetzt und hier und heute leben willst. Und dass alte Geschichten dort hin gehören, wo sie entstanden sind: In der Vergangenheit.

Hop oder Top – Macht oder Ohnmacht lautet die Devise im August! 

Nun kannst du für dich prüfen: 

  • Wann fühlst du dich machtlos?
  • Warum und an wen hast du deine Macht abgegeben?
  • Wie und für welchen Bereich möchtest du dir deine Macht wieder zurück holen?

Magst du mir davon erzählen?

Und bevor ich dir nun einen achtsamen und stärkenden August wünsche, möchte ich dir noch ein 2. Zitat mit auf den Weg geben, das – wie ich finde – wunderschön zu diesem Monat passt: (es ist von Morton Janklow, amerik. Staranwalt):

Wo sitzt ein fünfhundert Pfund schwerer Gorilla? – Wo er will!

In diesem Sinne, genieße die restlichen Sommertage und lass es dir gut gehen!

Wenn dir für deine Situation noch Klarheit fehlt, oder du für Entscheidungen einen neutralen Blick von außen brauchst, dann melde dich bei mir. Als LebensDolmetscherin® kann ich dir deine Lebens-Situationen übersetzen, und dir zeigen, wie du aus deinen ohnmächtigen Machtspielchen raus kommst und wieder zu dir und in deine Kraft und auf deinen Platz zurück findest.

WEIL DU WICHTIG BIST!

Herzlichst

Deine Silke

 


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