Zeitumstellung – nur eine Frage der Einstellung?

Wer kam eigentlich auf die Idee,  die Zeit umzustellen?

Wikipedia sagt, dass 1975 von fast allen Ländern der damaligen europäischen Union die Einführung der Sommerzeit beschlossen wurde. Aufgrund der Ölkrise wollte man durch eine bessere Verwertung des Tageslichts Energie einsparen.

Die Idee für eine Umstellung auf Sommerzeit wurde aber schon viel früher angedacht. Wer möchte, kann den gesamten Zeitverlauf der Zeitumstellung auf Wikipedia nachlesen.

Nun mag jeder seine eigene Einstellung zur Zeitumstellung haben. Die Einen sind begeistert, die Anderen finden es schlichtweg blöd und wieder Anderen ist es völlig egal.

Ich persönlich finde es eher witzig, dass wir überhaupt auch nur ansatzweise glauben, dass wir an der Zeit etwas drehen können. Die Zeit ist und bleibt das, was sie ist. Unaufhaltsam.

Vielleicht sind es eher die Umstellungen generell, die uns aus der Ruhe bringen. Denn jeder Mensch geht auf seine Art mit Umstellungen um. Ich selbst habe selten ein Problem mit Umstellungen. Aber vielleicht ist das letztendlich auch eine pure Einstellungssache, getreu dem Motto:

God, grant me the serenity to accept the things I cannot change,
Courage to change the things I can,
And wisdom to know the difference.

(Reinhold Niebuhr, amerik. Theologe und Philosoph)

Während ich schon eine geraume Zeit nicht mehr über Zeitumstellung, sondern lieber über Gelassenheit nachdenke, könnten wir diese Umstellung theoretisch einfach auch lassen.

Aber die Menschen wollen beschäftigt sein. Und so ist die Sommerzeit wieder ein Thema, über das sich Menschen eben Gedanken machen. (Als ob wir nichts Wichtigeres zu denken haben).

Ich freue mich einfach nur auf den Frühling und den Sommer. Ob er nun eine Stunde früher oder später kommt, kann ich gelassen hinnehmen.

Was mich weitaus mehr beschäftigt, ist die Tatsache, dass wir Menschen anscheinend nicht nur immer wieder ein gemeinsames Thema brauchen, sondern auch dazu neigen, immer wieder aus allen Themen gerne ein Problem machen.

So sind derzeit wieder ein paar Menschen mehr damit beschäftigt, Probleme für Mensch und Tier zu (er)-finden, die mit der Zeitumstellung zu tun haben könnten.

Man erfährt angesichts der Zeitumstellung über

  • Probleme mit der inneren Uhr (was sollen da erst Schichtarbeiter sagen?),
  • Probleme wegen der anscheinend irritierten Melatonin-Ausschüttung
  • Probleme mit dem Schlaf-Rhythmus (hier findest du übrigens meine besten Schlaf-Tipps),
  • und nicht wenige nutzen die Chance, uns gleich noch ein paar Angst-Artikel über die Auswirkung der Zeitumstellung auf unsere Gesundheit zu präsentieren.

Wollt ihr wissen, wie ich das sehe?

Ich glaube, dass Umstellungen generell oftmals etwas anstrengend oder zumindest mühsam sein können, denn jede Form von Umstellung bedeutet letztendlich immer auch Veränderung.

Im Fall der Zeitumstellung kann ich dich aber beruhigen. Da nützt dir nur die richtige Einstellung.

Mach es dir leicht, denn wie schon Viktor Frankl sagt:

Die letzte der menschlichen Freiheiten besteht in der Wahl der Einstellung zu den Dingen.

Also ihr Lieben: Gebt euch ein bisschen Zeit, bald haben wir uns alle zumindest an diese Umstellung gewöhnt.

 

 

 

 

Wenn du dir jedoch schwer tust mit richtigen Veränderungen, Umstellungen und Einstellungen, dann empfehle ich dir folgendes:

Gönne dir die nächste Kloster-Auszeit „Amazonenreise“, denn in diesem Wochenende wirst du eine sehr befreiende Zeitumstellung entdecken, die dich aus allen Gefühlen und Gedanken deiner Vergangenheit holt und dir den Weg zu einer gelassenen Einstellung zeigt.

WEIL DU WICHTIG BIST.

Herzlichst

Deine Silke

 

 

 


2 thoughts on “Zeitumstellung – nur eine Frage der Einstellung?

  1. Inge says:

    Hallo Silke, schön wie Du mit diesem Thema umgehst, hat ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert.

    Wir dürften ja auch gar nicht aus unserer Zeitzone heraus reisen, wenn eine Stunde Umstellung so schlimm wäre…

  2. Kay says:

    Wieder ein sehr schöner Beitrag, liebe Silke, mit interessanten Ansätzen und Denkanstößen!
    Ich gehöre zu der Kategorie „mir ist es eigentlich egal“, es sei denn ich habe den Nachtdienst am Tag der Zeitumstellung im Winter ausgefasst 😉 Und ich bin an den Tagen nach der Umstellung einfach immer verpeilt weil zeitlich einfach nicht orientiert, bis ich nämlich endlich alle Uhren umgestellt habe dauert es bei mir oft tagelang, ganz zum Ärgernis der Menschen, mit denen ich Termine vereinbare 😉
    Und ja, auch ich freue mich einfach nur auf den Sommer. Um welche Uhrzeit er kommt ist mir auch eher schnuppe, Hauptsache er lässt nicht mehr allzu lange auf sich warten.

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

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