Es liegt was in der Luft… alles Heuschnupfen oder was?

Hallo und herzlich willkommen. Schön, dass du dir Zeit zum Lesen nimmst.

Ach, ich liebe den Frühling. Ist es nicht eine unglaubliche Blüten-Pracht, die sich uns gerade zeigt? Überall um uns herum pures Aufblühen und ein betörender Duft steigt in unsere Nasen.

Heute kann mit allen Sinnen genießen, was die Natur uns bietet:

♥ dieses kraftvolle Aufblühen,

♥ dieses hingebungsvolle „sich zeigen“,

♥ dieses befreite „alles hinter sich lassen, was trist, karg und trostlos schien, und ich bewundere

♥ dieses „sich bereit machen, um zu empfangen“.

Dieser Genuß war aber nicht immer so ausgeprägt. Bis vor einigen Jahren ging es mir wie vielen anderen Menschen, die sich niesend und schniefend vor dieser Blüten- und Pollen-Pracht am liebsten verstecken würden.

Tränende Augen, die das beste Make-up vernichten, wechselnd tropfende oder verstopfte Nasen und zwischendurch viel zu knappe Atemluft.

Es gab eine Zeit, in der auch ich mich lieber in einen dunklen Raum verkroch, weil ich es draußen kaum aushalten konnte.

Meine Handtasche war ausgebeult von Schnupfen-Mitteln, Taschentüchern, Augen-Tropfen und sogar einem Asthma-Spray.

Genau in dieser Zeit begann ich damit, mich mit den Botschaften des Körpers zu beschäftigen. Fast schon erfreut stellte ich fest, dass es für meine Symptome auch die entsprechenden „Zuordnungen“ aus der Körper- und Organsprache gab:

Botschaften wie „die Nase voll haben“ oder „einen guten Riecher haben“ oder „naseweiß zu sein“.

Zuordnungen dafür, dass ich „etwas nicht sehen kann oder will“ oder im wahrsten Sinn des Wortes zu „kurzsichtig bzw. weitsichtig zu sein.

Selbst für meine Atem-Thematik fand ich Hinweise, wie z.B.: „einen langen Atem haben“ oder „da bleibt mir die Luft weg“  usw.

NUR: Warum zeigten sich diese körperlichen Symptome nur im Frühjahr?

Denn ich hatte damals eigentlich das ganze Jahr über „die Nase voll“, und nicht nur, wenn die Pollen flogen.

Ich war ganzjährig davon überzeugt, wenig Gründe zu haben, mutig nach vorne schauen zu können. Doch meine Augen tränten nur im Frühjahr.

Entspannt durchatmen konnte ich auch während der Wintermonate kaum, hatte ich doch das ganze Jahr über viel zu viel um die Ohren (grins, Ohrenprobleme hatte ich glücklicherweise nicht)

„Das ist alles Hokuspokus mit der Organsprache!“ meinten meine Bekannten. „Du hast schlicht und einfach eine Allergie.“

„Sie brauchen Kortison“, erklärte mir mein Arzt.

„Da kommst du nicht mit Globuli durch“, gab selbst meine Heilpraktikerin zu bedenken.

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich damit zufrieden gegeben hätte. 😉

Viel zu tief war ich als LebensDolmetscherin® schon in der Materie der Zusammenhänge vom Leben und Körper, Geist und Seele verwoben.

Mir war längst klar geworden, dass all unser Wissen alleine nichts nutzt, wenn wir es nicht mit all dem, was in und um uns ist, verknüpfen und die Zusammenhänge „übersetzen“.  

Und ich erkannte

Auch im Körper-Dialog werden häufig immer wieder nur halb-wahre Betrachtungsweisen nachgeplappert oder gar gelehrt.

Also begann ich damit, mich noch tiefer in die Materie einzuarbeiten. Ich verstand mehr und mehr die Sprache unseres Körpers, UND ich beobachtete und verknüpfte alle sichtbaren äußeren Zeichen mit all dem, was in mir passierte.

Plötzlich war mir klar:

Wenn wir ein Symptom begreifen möchten, müssen wir unser Verständnis um alle Zusammenhänge noch viel weiter ausdehnen und tiefer betrachten. Ein bisschen schwanger sein geht ja auch nicht.

(Silke Steigerwald)

Mittlerweile bin ich längst heuschnupfenfrei!

Um jegliche Mutmaßungen und halbe Wahrheiten auszuschließen, möchte ich betonen, dass ich hier keine Heilaussagen oder Versprechungen machen möchte. Ich kann nur von mir selbst erzählen!

Ich fand mit folgenden Ansätzen einen Weg aus meinem eigenen Heuschnupfen-Dilemma heraus:

Erinnerst du dich, am Anfang dieses Blogartikels sprach ich

  • vom kraftvollen AUFBLÜHEN
  • von der vollständigen Hingabe an das SICH ZEIGEN.
  • vom ALLES HINTER SICH LASSEN, was schwer, dunkel, karg und trostlos schien und
  • und diesem SICH BEREIT MACHEN, um zu empfangen.

Und genau das habe ich getan.

Ich habe mich weit dafür geöffnet, ein gutes Leben zu empfangen.

Ich habe alles hinter mir gelassen, was mich beengt, behindert und klein gemacht hat.

Ich habe mich gezeigt, mit allem was ich bin und wie ich es bin und habe meine Selbstzweifel, nicht gut genug, nicht schön genug, nicht weit genug, nicht …..zu sein, mutig abgelegt und dann bin ich

Aufgeblüht.

 

 

 

 

Vielleicht magst ja auch du deine eigene Sicht auf diese Botschaften mal unter die Lupe nehmen:

Vielleicht will dir dein Körper gerade einige Botschaften (zugegebenermaßen in extremer Form) vermitteln und dich dazu einladen

  • dein eigenes Aufblühen nicht mehr länger zu übersehen, sondern dich wichtig zu nehmen.
  • dein Näschen zu heben und DICH ganz und gar so zu ZEIGEN wie du bist.
  • deine traurigen Geschichten endlich hinter dir zu lassen und nicht ständig über deine Vergangenheit „verschnupft“ zu sein.
  • dich bereit machen, um endlich neue Zeiten in deinem Leben zu empfangen.

Lass‘ dich ein, auf dieses blühendes, luftiges, farbenfrohes Leben. Es lohnt sich!

Ich unterstütze dich gerne dabei, WEIL DU WICHTIG BIST!

Herzlichst

Silke


2 thoughts on “Es liegt was in der Luft… alles Heuschnupfen oder was?

  1. Karin says:

    Das ist ein sehr schöner Beitrag, liebe Silke,
    und ich erkenne mich manchmal selber in deinen Beschreibungen:-) Obwohl es mir sehr gut geht – besser geht natürlich immer – hat mich dein letzter Abschnitt etwas nachdenklich gemacht. Wirklich bewusst habe ich noch nie darüber nachgedacht, was da mit und in mir geschieht. Deshalb werde ich ab heute deinen Abschnitt verinnerlichen und schauen dass ich
    mein eigenes Aufblühen nicht mehr länger übersehen sondern mich ganz bewußt wichtig nehme.
    mein Näschen zu heben und MICH ganz und gar so zu ZEIGEN wie ich bin.
    meine traurigen Geschichten endlich hinter mir zu lassen und nicht ständig über meine Vergangenheit „verschnupft“ bin.
    mich bereit mache, um endlich neue Zeiten in meinem Leben zu empfangen.

    Ganz lieben Dank für dein Auffangen, Lenken und ich freue mich riesig auf die Amazonen-Reise.

    Lieben Gruß, Karin

    • Silke Steigerwald says:

      Hallo liebe Karin,

      vielen Dank für deine wunderschöne Rückmeldung. Ich freue mich, dass ich dich
      mit diesem Blogbeitrag inspirieren konnte. Und: Ich freue mich riesig auf unsere
      gemeinsame Zeit im Kloster und auf deine Amazonen 🙂
      Sooo schön, dass du (wieder einmal) in einer Kloster-Auszeit dabei bist.

      Bis bald und Herzensgrüße zu dir.
      Bussi Silke

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