Die Zahl 8 – oder 8 löwenstarke Wege um aus Machtspielen auszubrechen

Willkommen im spannungsgeladenen Monat August!

Mit seinem Sternzeichen Löwe und der Zahlenqualität der Zahl 8 zeigt sich der August in seiner beeindruckenden Präsenz. Ist dir schon mal aufgefallen, wie oft die Zahl 8 in unserem Wortschatz versteckt ist?  Hier ein paar Beispiele: Pracht – Verdacht – Nacht – Pacht – Tracht – Schacht – Andacht…

Auch in folgenden Aussagen finden wir die „versteckte“ Zahl 8: Jeder von uns hat schon so einiges durchgemacht, überdacht und vollbracht. Wir alle waren irgendwann aufgebracht, und nicht wenige von uns wurden ausgelacht… (wenn du noch eine Weile nachdenkst, fallen dir bestimmt noch unzählige Wörter ein).

Doch lass uns mal weiter schauen:
Betrachten wir die Zahl 8 bildlich, entdecken wir die Ähnlichkeit mit einer Sanduhr. In liegender Form (die sogenannte Lemniskate) wird die Acht als Unendlichkeits-Zeichen dargestellt. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Zahl 8 auch eine gewisse Zeit-Qualität beinhaltet.

Bleiben wir beim Bild der 8 sehen wir, dass sich die Zahl 8 (im Gegensatz zur Zahl 6, die ihren „Bauch“ unten hat und auf das Bodenständige verweist, und der Zahl 9, die ihren „Bauch“ oben hat und die Himmelskraft auf die Erde holt) gleich mit 2 „Bäuchen“ zeigt. Dies könnte einen Hinweis darauf geben, dass sich in der Zahl 8 gleich 2 Qualitäten vereinten.

Deutlich wird das in dem Begriff Achtung!
Zum Einen geht es dabei um den würdevollen Respekt und ein anderes Mal verweist der Begriff Achtung auf Vorsicht und Aufmerksamkeit.

Ein weiteres Wort möchte ich nicht „außer Acht“ lassen: Die Achtsamkeit! Ohne Achtsamkeit werden wir zum Spielball zwischen Macht und Ohnmacht.

„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht“,

sagte einst Abraham Lincoln (1809-1865). Ob er diese Aussage in einem August gemacht hat, lässt sich nicht mehr herausfinden, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es so war 🙂 . Genug der Wortspielereien, jetzt komme ich wirklich zu den angekündigten Machtspielchen, die sich auf ganz unterschiedliche und oftmals sehr versteckte Weise zeigen.

 

Hier findest du die 8 subtilsten Machtspielchen und die entsprechenden Ausbrecher-Tipps:

 

Machtspiel 1: Ich meine es doch nur gut mit dir!

Wer kennt sie nicht, diesen Rat-SCHLÄGE, die dich sofort in die Defensive drängen, und dich ziemlich schnell schuldig-fühlend zurücklassen! Obwohl es die Gutmenschen doch immer „nur“ gut mit uns meinen, hinterlassen sie oft die Spur eines schlechten Gewissens bei uns zurück. Dabei ist dieser Satz die wohl charmanteste Art, dir zu sagen: „Ich will, dass du das tust, was ich für richtig empfinde!“

♥ Mein Ausbrecher-Tipp:
Die wohl sicherste Art aus dieser Misere rauszukommen ist ein klares und deutliches Danke. Danke, dass du es gut mit mir meinst! Danke, ich weiß, dass du mein Bestes willst. Danke vielmals, allerdings würde es mir wirklich helfen, wenn du mich auch dann unterstützt oder mich bestärkst, wenn ich in deinen Augen Fehler mache.

 

Machtspiel 2: Du bist noch nicht weit genug!

Früher, als ich mich auf meinen Weg gemacht habe und gewissen Lehrern und Lehren gefolgt bin, habe ich häufig einen inneren Widerstand gespürt, wenn mir jemand sagte: „Du bist einfach noch nicht so weit!“
Heute höre ich diesen Satz oft von meinen Klienten, die unbewusst in die Machtspielchen irgendeines „spirituellen Lehrers“ geraten sind. Doch was nutzt es DIR, wenn dir jemand sagt „Du bist noch nicht weit genug!“? Genau: Es nutzt dir gar nichts!
Dieser Satz hält Menschen in der Spirale des „nicht gut genug-seins“ fest und sorgt lediglich dafür, dass du noch mehr Ausbildungen und Kurse kaufst. Frage dich ganz ehrlich: Warum vertraust du „Leithammeln“, die dich klein halten?

♥ Mein Ausbrecher-Tipp:
Bitte erhalte dir dein gesundes Selbstbewusstsein und vertraue vor allem dir selbst. Du bist für alles immer weit genug,! Lass dir nichts anderes einreden! Du kannst keine Chakren sehen. Na und? Du bist trotzdem weit genug. Du kannst nicht hellsehen? Na und! Du bist trotzdem weit genug. Vertraue DIR selbst! Und falls du für dein Leben eine aufrichtige Unterstützung brauchst, dann suche dir jemand, der dich stärkt, dich groß macht und an dich glaubt!

 

Machtspiel 3: Lass es gut sein!

Ein wundervolles Beispiel für ein Machtspielchen ist der Satz: Lass es gut sein! Dieses Spiel kommt immer dann zum Einsatz, wenn Argumente ausgehen oder dann, wenn wir aneinander vorbei reden. Zu gerne wird dann das Gespräch beendet, ohne eine Lösung gefunden zu haben.

♥ Mein Ausbrecher-Tipp:
Nimm diesen Satz wirklich wortwörtlich. Wenn wir etwas gut sein lassen wollen, sollte es auch tatsächlich gut SEIN. Und bevor etwas nicht gut ist, sollten wir es auch nicht lassen. Dies bedeutet nicht, dass wir die Kampfstiefel anziehen sollen. Es bedeutet auch nicht, dass wir aufgeben und es einfach sein lassen. Frage dich lieber: Wofür soll es denn gut sein? Denn so lange etwas Besseres für dich möglich ist, ist gut nicht gut genug.

 

Machtspiel 4: Lass das bloß bleiben, das bringt doch nichts!

Ein starkes Machtspiel, das sämtliche Wachstums-Chancen sofort im Keim erstickt. Immer wieder höre ich von Klienten, dass ihr Umfeld irritiert reagiert, wenn sie davon erzählen, dass sie in ein Wochenend-Coaching gehen wollen. Das bringt doch nichts! Und nicht weniger häufig erzählen mir Menschen, dass wenn sie einen (ungelebten) Traum verwirklichen wollen, ihr Umfeld selten mitträumt und ihnen davon abrät, statt ihnen Mut zu machen.
An diesem Satz erkennen sehr gut, dass wir unsere Sprache oft missverstehen. Etwas bleiben zu lassen bedeutet ja letztendlich, dass es bleiben soll… Meist wird dieser Satz jedoch in Wirklichkeit mit dem Hintergedanken eingesetzt: „Verändere dich bloß nicht!“

♥ Mein Ausbrecher-Tipp:
Spiele das Spiel einfach nicht mehr mit. Punkt.
Lass dir deine eigenen Grenzen und Zweifel nicht von anderen noch höher aufbauen, als sie es eh schon sind. Nimm diesen Satz lieber mal wortwörtlich: Wenn du einen Traum hast, dann lass ihn DA-BLEIBEN. Wenn du eine Sehnsucht spürst, dann lass sie DA-BLEIBEN. Gib all diesen Dingen Raum und Zuversicht, wenn du spürst, dass da noch mehr in dir ist. Wenn dir jemand sagt, dass es nichts bringt, dann ist das SEINE Sicht auf die Dinge. Wenn du eine Veränderung willst, bedeutet das nicht automatisch, dass du dein komplettes Leben auf den Kopf stellen musst. Aber es kann vieles anders werden, wenn du es versuchst. Erlaube dir genau hinzuschauen, ob etwas in DEINEM Leben oder dem eines Anderen bleiben will.

 

Machtspiel 5: Ich bin es nicht wert/du bist es nicht wert!

Hier begegnet uns eine Form von Macht, die nichts mehr mit einem Spielchen zu tun hat! Hier passiert etwas, das in deinem tiefsten Inneren geschieht. Hier geht es an die niedrigste Form von Gefühlen, die wir bei anderen auslösen, bzw. die in uns ausgelöst werden.
Es geht im Leben nicht darum, Gewinner oder Verlierer, sondern möglichst lange und entspannt dabei zu sein. Niemals dürfen wir erlauben, dass uns jemand (oder wir uns selbst) unseren Wert nehmen.

♥ Mein Ausbrecher-Tipp:
Wenn dir so ein Spiel begegnet, ist es höchste Zeit, dein Mindset zu verändern und dich mit den wichtigsten Lebens-Gesetzen vertraut zu machen. Du bist kein Zufall und auch keine Laune der Natur. Wenn du in irgendeiner Form erkennst, dass du deinen eigenen Wert nicht umsetzen und leben kannst, dann möchte ich dich schon heute auf einen Kurs im nächsten Jahr hinweisen, in dem wir diese Lebensgesetze komplett durchleuchten. Damit du DEINEN Wert erkennst und auch leben kannst.

 

Machtspiel 6: Das schlechte Gewissen!

Dieses ewige schlechte Gewissen…. Wir alle kennen dieses mulmige Gefühl, das entsteht, wenn wir ganz vorsichtig NEIN sagen. Dieses Gefühl kriecht in die hinterste Ecke und holt sich auch noch eine Verbündete mit ins Boot: Frau Schuld! Und diese Dame kramt aber so wirklich alles raus! Von der Undankbarkeit bis zum mangelnden Verantwortungsgefühl. Genau hier fühlen wir die niedrige Form der Macht: Die Ohnmacht. In diesem Spiel können wir kaum noch agieren. Wir werden regelrecht aus dem Ring geworfen. Schuld oder schuldig-sein, ist ein kollektives Gefühl und nimmt uns jegliche Kraft zum Handeln.

♥ Mein Ausbrecher-Tipp:
Ich bin davon überzeugt, dass wir IMMER unser Bestes geben. Auch wenn es nicht immer – und für jeden – das Beste zu sein scheint. Wenn wir es besser machen könnten, würden wir es tun. Aber für den Moment gibt oder gab es keinen anderen Weg.
Nimm dir einen Satz in deine täglichen Gedanken auf, der dich ungemein stärken kann: Ich gebe immer mein Bestes. Das gilt allerdings auch für den Anderen 😉. Es gibt unzählige Situationen die ein schlechtes Gewissen verursachen. Wenn du magst, schreibe mir einfach eine Mail, was DICH plagt. Ich antworte dir gerne konkret auf dein Anliegen.

 

Machtspiel 7: Die Vergangenheit!

Hier gehören Sätze dazu wie z.B. „Weißt du noch, damals hast du gesagt, dass du …“ oder: „Erinnerst du dich, was ich alles für dich getan habe“ oder: „Wenn du damals nicht dies und das und jenes gemacht hättest, dann…. Oder: „Du hast mir niemals…!“ Oder: „Du warst schon immer…!“ usw. usw.

♥ Mein Ausbrecher-Tipp:
Steig aus dem Karussell der Vergangenheit aus. Du kannst dich noch 1000 Jahre darin üben loszulassen, zu verzeihen, zu vergessen… Fakt ist: Nichts davon kann ungeschehen gemacht werden. Nichts davon kann verändert werden. Aber du kannst deine Sichtweise auf die Dinge jederzeit verändern!
Bitte dein Gegenüber klar und deutlich darum, dass du keine alten Geschichten mehr hören magst, sondern jetzt und hier und heute leben willst. Lass du selbst aber auch alle alten Geschichten dort, wo sie hingehören, dort wo sie entstanden sind: In der Vergangenheit. Übrigens: In der Kloster-Auszeit im Dezember kannst du noch in diesem Jahr alte Geschichten ad acta legen und dich endlich davon befreien!

 

Machtspiel 8: Sei nicht so egoistisch!

Irgendwann einmal haben wir gelernt: Egoismus ist etwas Schlechtes, etwas Böses. Gerade in der spirituellen Welt wird uns gerne weiß gemacht, dass wir es als unsere Hauptaufgabe betrachten müssen, unser Ego aufzugeben. Das wäre der Weg zur Erleuchtung. Darf ich dir dazu mal meine Meinung darlegen?
Auch ich habe lange Zeit versucht, mein Ego loszuwerden. Mit dem Ergebnis, dass mir – wann immer ich meine eigenen Bedürfnisse äußerte – sämtliche Leute um mich herum attestierten, ich wäre noch zu sehr in meinem Ego verhaftet. Ich glaube, da haben wir etwas gründlich mißverstanden! Es war meine Tochter, die mich fragte: „Wer in dir will denn das Ego loswerden? Das ist doch das Ego selbst!“ Der Teil, der mir ständig einredete, nicht gut genug zu sein. Der Teil, der ständig „besser“ werden wollte. Es ist genau der Teil, der sich deshalb gerne über andere erhöht!

Dabei ist unser Ego der wertvolle Teil in uns, der uns gut für uns selbst sorgen und uns ganz bei uns selbst ankommen lässt.

♥ Mein Ausbrecher-Tipp:

Beginne dein Ego zu lieben. Denn DU bist sowieso kein Mensch, der über Leichen geht. Da bin ich mir sicher, sonst würdest du dies hier nicht lesen! Dein Ego ist der wertvolle Teil in dir, der dich gut für dich selbst sorgen lässt. Es ist der Teil, der dich deinen Wert zu dir selbst erkennen, dich bei dir ankommen lässt und dich aus den Machtspielchen anderer herausholt. Sei dir sicher: Wenn es DIR gut geht, geht es auch den Anderen gut. Wenn du zufrieden und ausgeglichen bist, profitieren alle um dich herum von dir. Ich wünsche dir ein löwenstarkes Herz, das mutig für sich selbst einstehen kann.

 

WEIL DU WICHTIG BIST !

Herzlichst
Deine Silke

PS: Mit der kraftvollen Zahlenqualität der Zahl 8 kann dich dieser August enorm darin stärken, einen neuen befreiten Weg zu finden, für das was DU wirklich leben willst. Wenn dir für deine Situation noch Klarheit fehlt, oder du für Entscheidungen einen neutralen Blick von außen brauchst, dann melde dich bei mir. Gemeinsam finden wir diesen Weg.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.