Die Zahl 11 oder die Kunst, nach innen zu denken.

Herzlich willkommen in meinem Lieblings-Monat November!

Höre ich dich da gerade fragen: „Wie bitte? Ausgerechnet der trübsinnigste Monat im Jahr ist dein Lieblings-Monat?“ Nun, vielleicht hat es damit zu tun, dass ich im November geboren bin 😉

Tatsache jedoch ist, dass mich die Zahlenqualität des Monats mit der doppelten Zahl 1 deshalb so begeistert, weil kein anderer Monat uns so kraftvoll in die Kunst der inneren Dialoge führt!

Was genau sind innere Dialoge und was können wir aus ihnen lernen?

Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass ich häufig in den Titeln meiner Seminare den Überbegriff  „Dialog“ verwende:

Ein befreiender Dialog mit deinem Körper. Ein liebevoller Dialog mit deinem Leben. Ein erstaunlicher Natur-Dialog …    (alle Termine 2019 folgen in Kürze)

Aus meiner Sicht sind innere Dialoge die Basis für ein erfülltes Leben. In einen inneren Dialog zu gehen bedeutet für mich, einen kooperativen Austausch zwischen unserem Denken und unserem Sein zu erleben, mit allem, was da (noch) ist und was gesehen und gefühlt werden will.

Dialoge sind die Basis für mein Verständnis vom Leben und gleichzeitig die Basis meiner Arbeit als LebensDolmetscherin®.

August Henckel von Donnersmarck hat das einmal so beschrieben:

Die Verwirklichung des Menschen geschieht im Dialog: in der doppelten Fähigkeit, zu reden und zuzuhören, zu antworten, aber auch darin, sich vom Wort treffen zu lassen. Anders gesagt: Dialog, das meint die Bereitschaft zur Kooperation.

Im Januar habe ich über die Zahl 1 und ihre sicherlich sehr bedeutsame ICH BIN Qualität geschrieben. (HIER kannst du den Artikel noch mal anfordern). Im November begegnen wir dieser Zahlenqualität des ICH BIN wieder, und bekommen durch die Verdoppelung der Zahl 1 zusätzlich eine warme und wohltuende Hilfestellung für die wohl tiefste Form dieser Qualität!

Um diese tiefe ICH BIN-Qualität verstehen zu können, ist es wichtig, dass wir

a) erkennen, was uns in unserer schnelllebigen Zeit und auch durch das SocialMedia-Zeitalter mehr und mehr verloren geht und

b) verstehen, dass unsere ICH BIN Qualität nichts mit unserem Ego zu tun hat, sondern sie vielmehr von unserer inneren Glaubens-Haltung geprägt wird.

Schauen wir uns diese Punkte etwas genauer an:

Punkt a): Was uns mehr und mehr verloren geht:

Wir können uns immer weniger mit einer wirklichen Tiefe auf unser Leben einlassen. Stattdessen reagieren wir immer schneller und oberflächlicher auf das, was wir hören oder lesen. Unsere wundervolle Sprache amputieren wir sich mehr und mehr durch Abkürzungen oder Emoticons.

Mit einem kurzen Klick auf Like-Buttons erledigen wir unsere Feedbacks und trainieren lieber unser Scanner-Gen, statt unsere menschliche Empathie.

Aufmerksames Zu- bzw. Hinhören fällt uns zunehmend schwerer, weil wir uns viel zu früh auf unsere Antwort zu konzentrieren, statt das Gehörte erst mal innerlich bei uns ankommen und auf uns wirken zu lassen.

Blitzschnell und auf Antwort fokussiert können wir Aussagen von Anderen nicht mehr neutral annehmen und ruhig überdenken, sondern reagieren prompt und oftmals unüberlegt auf Knopfdruck. Die daraus entstehenden Missverständnisse machen nicht nur ein Gespräch, sondern auch unser Zusammenleben zunehmend schwieriger und wir erleben immer mehr Konflikte und Trennungs-Situationen.

Durch die Vielzahl an Informationen sind wir ständig dem Druck des Vergleichens ausgesetzt. Wir quälen uns häufig durch den viel zu engen Raum der Anpassung. Der Stress-Pegel unserer  gedanklichen und emotionalen Verknüpfungen steigt dadurch in nahezu völlig unkontrollierbare Höhen – und Tiefen! Doch vor allem weg von uns selbst.

Punkt b): Was prägt unsere innere Glaubens-Haltung: 

Wenn ich an dieser Stelle von Glauben spreche, meine ich nicht den Glauben im religiösen Sinne, sondern vielmehr den Glauben in Form von: „Was glaube ich tatsächlich?“ Ich will dir dafür nur ein paar Beispiele geben:

Da gibt es die vielen Menschen, die glauben, dass sie in unserem Land willkommen sind und endlich glücklicher leben können. Gleichzeitig glauben leider noch immer viel zu viel andere Menschen, dass wir weder Platz noch Geld für diese Menschen haben. Aber stimmt das tatsächlich?

Wir sind 24 Stunden am Tag verbunden mit dem ganzen Globus, per Handy, Internet, Satellit und glauben trotzdem, dass wir etwas verpassen. Obwohl uns immer mehr Maschinen die Arbeit „abnehmen“, glauben wir zunehmend, dass wir keine oder nicht genug Zeit haben. Aber wohin geht denn unsere wertvolle Zeit verloren?

Wir glauben, dass es wichtig ist, was Andere über uns denken und wir glauben sogar tatsächlich, dass die künstliche Intelligenz unseren eigenen Geist ersetzen kann. Kein Wunder, dass sich diese Irrtümer mehr und mehr Raum in unserer Gesellschaft nehmen) Getreu dem Motto „es geschehe nach deinem Glauben!“

Wir glauben, dass wir Glück und Zufriedenheit in einem gewaltigen Konsumrausch finden und dabei unsere Gefühle und Gedanken vernachlässigen können. Nur: Warum suchen dann immer mehr Menschen nach dem Glück und der (inneren) Freude?

Wir glauben an Verschwörungs-Theorien, und merken gar nicht, wie sehr diese unser Denken und Handeln vergiften, statt auf unseren eigenen Geist und unseren eigenen Wahrnehmungen zu vertrauen. Wohin das führen kann, sollten wir längst erkannt haben!

Nur wer ja sagt zur Bereitschaft, über alles zu reden, und allem zuzuhören, oder wie Paulus sagt: “alles zu prüfen und das Gute zu behalten“, der wird die Zukunft gewinnen. (August Henckel von Donnersmarck)

Um die Tiefe unseres authentischen ICH BIN letztendlich auch begreifend leben zu können, braucht es also

a) den intensiven Dialog mit uns selbst und unserem Leben und die Bereitschaft, in einem wahrhaftigen und geduldigen Austausch mit anderen unser eigenes authentisches  „Wer bin ich wirklich“ zu erkennen und

b) eine ehrliche Überprüfung dessen, was wir tatsächlich von uns selbst und der Welt glauben.

Wie kannst du diese Monats-Qualität der Zahl 11 für dich nutzen?

Der Monat November führt dich behutsam und sacht in deine ICH BIN Qualität und schenkt dir einen Raum, in dem du all das, was da noch in dir ist, erkennen kannst.

Wenn es dir gelingt, wenigstens einen Teil der äußeren Informationsflut auch innerlich auf dich wirken zu lassen, ohne sofort und ungeduldig zu reagieren, dann findest du eine Essenz dessen, was wirklich wichtig ist.

Wenn es dir gelingt, genau zu beobachten, was du wirklich glaubst und zu überprüfen, ob es auch deiner eigenen Wahrheit entspricht, dann wirst du viel näher bei dir selbst bleiben können und bist dem Hamsterrad deiner Gefühle und Gedanken nicht mehr hilflos ausgeliefert.

Ich gebe dir dafür gerne ein paar praktische Beispiele:

Wie oft hast du schon gesagt „Ich ärgere mich?“ Hast du dich jemals dabei gefragt: Wer ist das ICH (Zahl 1) und wer bitte ist dieses MICH (Zahl 11) in dir, das du ärgerst?

Vor kurzem sagte mir eine Klientin:  „Ich frage mich, wie lange das noch gehen soll?“ Wer ist das ICH und wer ist dieses MICH in dir, das du fragen möchtest!

Und noch ein 3. Beispiel: Neulich fragte mich eine Teilnehmerin: „Silke, wie kann ich noch mehr bei mir selbst sein?“ Wer ist dieses Ich, das bei sich selbst ankommen möchte?

Die Zahl 11 lädt dich ein, in einen inneren Dialog zu gehen, um herauszufinden, was dein ICH glaubt und was dein Selbst tatsächlich möchte!

Wie funktioniert ein innerer Dialog?

Was glaubst du, WER du bist? Diesen Satz habe ich als Kind häufig gehört, allerdings meist im Zusammenhang mit einem unterschwelligen Vorwurf.

Heute dagegen nehme ich diesen Satz wortwörtlich und kann so immer wieder überprüfen, ob ich damit mein eigenes ICH BIN stärken kann.

 

 

Die Zahl 11 schenkt dir einen großen Raum, in dem du genau suchen und finden kannst, wie wertvoll du bist.

Was glaubst du, WAS du brauchst?  Häufig konzentrieren wir uns auf das, was uns fehlt.

Die Zahl 11 unterstützt dich mit ihrer Qualität, dir immer wieder einen Blick auf „die andere Seite“ zu geben.

In diesem Fall also, auf das was du hast. Eine Konzentration auf das, was wir haben, erhöht unsere Dankbarkeit und nährt unsere Freude.

Die Zahl 11 lädt dich auch dazu ein, deine äußeren Dialoge genauer zu beobachten.

Wie funktioniert ein äußerer Dialog?

Nutze immer einen Filter: Ist es so, oder meine ich nur, dass es so ist?

Bleibe solange bei deinem Gegenüber, bis er ausgesprochen hat und überlege dir nicht schon deine Antwort, bevor er/sie fertig gesprochen hat.

Beginne deine Antworten möglichst selten mit DU. Spreche stattdessen in Ich-Form. Ich fühle im Moment, ich glaube eher, ich merke, dass….. usw.

 

Die Zahl 11 zeigt dir, wie sehr dich permanente Ablenkung leert und wie tief dich Stille nährt.

Erlaube dir mehr Stille in deinem Leben. In der Stille findest du Antworten, die jegliche Informationsflut von außen nicht annähernd erklären kann.

In der Stille kannst du dir selbst viel, viel näher sein, um dich in deinem Leben wieder zu finden.

In der Stille kannst du deinen wahrhaftigen Sehnsüchten, Träumen und Wünschen folgen und beeindruckende Lösungen für dein Leben entdecken.

Einen wundervollen Leitfaden für die Verwirklichung deines ICH BIN findest du in meiner nächsten Kloster-Auszeit im Dezember.

In einem inneren Dialog machst du dich auf Spurensuche nach deinem echten ICH-BIN. Einem ICH BIN, das weiß, was es wirklich will, und was wirklich wichtig ist.  Durch diese neu gewonnene Klarheit kannst du eine übersichtliche Lebens-Inventur erstellen und ggf. auch die eine oder andere Lebens-Korrektur vornehmen.

Da es aktuell noch 3 freie Plätze gibt, habe ich die Anmeldefrist noch um ein paar Tage (genauer gesagt bis zum 11.11.2018) verlängert.

Hol dir jetzt einen dieser letzten 3 Plätze, damit auch du deinem neuen Jahr kraftvoll und mit einer klaren inneren Stärke voller Freude und Zuversicht begegnen kannst.

WEIL DU WICHTIG BIST !

Herzliche Grüße

Deine Silke


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.