Was (m)eine Kloster-Auszeit ist – und was sie NICHT ist!

Für mich ist es mittlerweile schon so selbstverständlich in ein Kloster zu gehen, dass ich mich beinahe nicht mehr daran erinnerte, wie viele Bedenken ich selbst vor meinem ersten Kloster-Aufenthalt hatte. Ein Gespräch mit einer Klientin brachte mich wieder zurück an die „Basis“ dieser Überlegungen, als sie sagte:

Ein Wochenende im Kloster, das reizt mich total, aber irgendwie traue ich mich nicht!

Sie atmet tief durch, schaute mich an und sagte: „Weißt du Silke, immer wieder lese ich deine Angebote, und ich spüre die Faszination eines Klosters, ich weiß aber nicht, ob das zu mir passt.

Ich fragte sie, welche Vorstellungen in ihrem Kopf ablaufen, wenn sie an ein Kloster denkt.

Ja, einerseits glaube ich schon, dass man in einem Kloster für sich selbst ganz viel findet. Andererseits hab ich Angst, dass mich die Stille dort irgendwie durcheinander bringt.“

Ich gab ihr ein paar Zettel und bat sie, spontan die Worte aufzuschreiben, die in ihr negative Impulse auslösen, wenn sie an ein Kloster denkt.

 

Dann ermunterte ich sie, die eher positiven Begriffe zu notieren, die sie mit einem Kloster-Besuch verbindet.

 

Was sind deine größten Bedenken, wenn du an eines meiner Seminar-Angebote im Kloster denkst?“, fragte ich sie.

Plötzlich sprudelte es aus ihr heraus: „Dass ich mich in einer Gruppe nicht wohlfühle, dass mich die Themen der anderen belasten, dass die Probleme der anderen viel größer sind, als meine, dass ich weinen muss, dass ich nicht dazu passe, dass das Kloster an meinen Fassaden rüttelt, dass ich nicht meditieren kann oder bei einer Meditation sogar einschlafe, dass ich mich einsam fühle, dass ich von mir erzählen oder mich in einer Runde mit Fremden vorstellen muss, dass mich mein Mann oder meine Bekannten für verrückt erklären, dass ich nicht weit genug bin, dass ich etwas nicht verstehe, dass ich nicht christlich genug bin, dass ich mich im Kloster verlaufe, dass ich die Übungen komisch finde, dass ich mir blöd vorkomme,…usw usw.“

Spannend, nicht wahr? Vielleicht hast auch du dich gerade in der einen oder anderen Beschreibung wiedergefunden? Lass uns da mal genauer hinschauen:

Viele Menschen verbinden ein Kloster mit Rückzug und Stille. Im englischen gibt es dafür den Begriff RETREAT. Was genau ein Retreat ist, kannst du auf Wikipedia nachlesen

Ich persönlich würde meine aktuellen Kloster-Auszeiten allerdings nicht als Retreat bezeichnen. Dafür sind meine Seminare viel zu lebendig und kreativ.

 

Wenn jemand sagt: „Dann geh doch ins Kloster!“, dann steht das häufig im Zusammenhang mit Begriffen wie: langweilig, abgehoben, freudlos, ernsthaft, durchgeknallt, Yoga, Askese, endlose Gebetszeiten und Liturgien, Schweigen, kalten Räume, Mahlzeiten aus Wasser und Brot.

Ich erlebe ein Kloster jedoch immer wieder als Ort der Geborgenheit, Wärme und Kraft, wohltuender Stille, achtsamer Gemeinschaft, und als faszinierenden Platz für einen entspannten Rückzug vom hektischen Alltag und einem tiefen Ankommen bei mir selbst. (Silke Steigerwald)

Kloster-Auszeit

Der Benediktinerpater Anselm Grün beschreibt es so:

Jeder Mensch braucht im Haus seiner Seele besondere Räume des Schutzes und des schöpferischen Versunkenseins.

 

Was ist eine Kloster-Auszeit  „made by Silke Steigerwald“ tatsächlich – und vor allem: Was ist sie nicht?

Vorab sei gesagt: Jedes Auszeit-Wochenende hat einen ganz bestimmten Schwerpunkt. Welches Seminar letztendlich für DICH und deine Lebens-Situation maßgeschneidert passt, können wir jederzeit in einem persönlichen Gespräch herausfinden. Oder du holst dir HIER die aktuelle Übersicht für die Seminar-Inhalte 2018/2019. Schreib einfach in den Betreff das Wort „Seminarinhalte“, dann schicke ich dir gerne diese Übersicht zu. Du kannst dich auch zum NEWSLETTER anmelden, dann erfährst du immer als Erste die aktuellen Termine und Informationen.

Im Klartext bedeutet das:

In meinen Seminaren gibt es KEINE wundersamen esoterischen Inhalte. Es gibt keine „Hokus-Pokus-Module“ die du nicht selbst nachvollziehen kannst. Wir stellen keine Ahnen in die Ecke, tanzen nicht unseren Namen, und nein, wir lassen auch nicht das „ach so verschmähte“ Ego los. Es gibt weder (schein)heilige Weisheitslehren, für die du (anscheinend) noch nicht weit genug oder nicht gut genug sein sollst, noch irgendwelche ominösen „Einweihungen“ oder anderes Spiri-Gedöns.

Dafür gibt es inspirierende und kreative Übungs-Einheiten, die dir ein klares Verständnis dafür geben, wie und warum dein Leben „so tickt, wie es tickt“ und wie du das verändern kannst, was dich nervt, schwächt, anstrengt oder blockiert. In all meinen – und für dich immer nachvollziehbaren – Inhalten findest du Lösungen, die genau zu dir und zu deinen Themen passen und für dich Wegweiser sind, die du tatsächlich  in deinem Lebens-Alltag umsetzen kannst.

Wir arbeiten immer mit kreativen Übungs-Elementen, weil ich davon überzeugt bin, dass Kreativität der Schlüssel für Verstehen und Veränderung ist. 

In einem angenehmen Wechsel von aktiver Workshop-Gestaltung und entspannenden freien Einheiten kannst du (im Gegensatz zum herkömmlichen Stunden-Coaching) während eines ganzen Wochenendes unabhängig von Zeitvorgaben an allen Themen „dranbleiben“.

Es gibt keine stundenlangen „Sitz-Sessions“ in unbequemer Haltung auf  Matten oder Kniebänken. Und nein, wir laufen auch nicht OM-singend um einen heiligen Berg.

Dafür gibt es wohltuende Spaziergänge in der Natur, die deine Wahrnehmung auf deinen Körper lenken, du entdeckst lebendige Meditationen und Geschichten, die dich bewegen und gleichzeitig deinen Kopf zur Ruhe bringen. Du brauchst weder Vorkenntnisse noch spezielle Fähigkeiten, um die Seminar-Inhalte umzusetzen. Alle Inhalte sind praxisnah und leicht verständlich und so konzipiert, dass sie auch funktionieren, ohne dass du dein gesamtes Leben auf den Kopf stellen musst.

Echte Spiritualität bedeutet für mich NICHT, nur ein paar Stunden auf heilig zu tun, sondern einen dauerhaft achtsamen und natürlichen Umgang mit dir selbst und mit allem, was dich umgibt, im alltäglichen Leben zu finden.  (Silke Steigerwald)

Es gibt weder enggestrickte Gebets- oder gar Arbeitszeiten, noch sonstige dogmatische Regeln.

Dafür gibt es viel Raum für kreative Reflexion. Wir üben eine authentische Lebensweise die für dich stimmig ist, und trainieren das Gelernte, damit du es auch noch lange nach dem Wochenende abrufen und mitten im Alltag umsetzen kannst. Alle Seminarinhalte sind wirklichkeitsnah und fördern dein Verstehen und dein Verständnis für die Grundlagen eines glücklichen Lebens.

Bei mir gibt es keine verkrampften Vorstellungs-Runden, oder unangenehme „Outings“.

Dafür gibt es Gespräche auf Augenhöhe und eine liebevolle Kommunikation. Auch wenn wir in kleinen Gruppen das Miteinander genießen, bleibst du während der Seminarzeiten und Übungen immer ganz und gar bei dir selbst. Keine deiner Fragen bleibt unbeantwortet, bis du mit dir selbst im Reinen bist und mit einem positiven Selbstbild  gestärkt in deinen Alltag zurückkehren kannst.

In meinen Auszeit-Wochenenden gibt es weder karge Wasser- und Brotmahlzeiten oder überfüllte Schlafräume, wie man das häufig bei Pilgerreisen erlebt.

Dafür gibt es behagliche Einzelzimmer, eine leckere Klosterküche und Zeit für gemeinsame Gespräche unter Gleichgesinnten, aber auch genügend Raum für Rückzug, Stille und Erholung.

Zusammenfassend gesagt bist du bei mir und in meinen Kloster-Auszeiten richtig, wenn du

♥ tiefe Kraft auftanken und lebendige Freude- und Glücksquellen finden möchtest, mit denen du deinen Alltag leichter und entspannter bewältigst.

♥ dich selbst besser kennenlernen und verstehen möchtest, damit du deine eigenen Werte definieren und leben kannst.

♥ deine Potentiale aufdecken und in dein Leben integrieren möchtest. Die eigenen Potentiale zu (er)kennen stärkt deinen Mut und nährt dein Selbstbewusstsein enorm.

♥ deine innere Stimme besser wahrnehmen möchtest, um endlich das zu leben, was für DICH stimmig ist.

♥ achtsamer mit dir selbst und deinem Umfeld kommunizieren willst, damit du deutlich gestärkter für dich einstehen kannst.

♥ selbstbestimmte Entscheidungen treffen willst, die dich unabhängiger machen von der Meinung anderer.

♥ dich aus eingefahrenen Verhaltensmustern und unliebsame Gewohnheiten befreien willst, und dafür kraftvolle  „Werkzeuge“ brauchst .

♥ einfach intensive Zeit und inspirierende Inputs suchst, die deine Spurensuche nach neuen Lebens-Inhalten und/oder dem Sinn deines Lebens nähren.

 

 

Wer bin ich ?

Seit 20 Jahren begleite ich Menschen in Krisen-, Stress-, Umbruchs- und Veränderungszeiten. In all diesen Jahren habe ich mir nicht nur ein enormes Wissen angeeignet, sondern auch einen riesigen Erfahrungsschatz gesammelt, von dem du in allen meinen Seminaren profitierst.

Schon lange vor meiner Ausbildung zur Dipl.liz. Antistresstrainerin® war ich auf der Suche nach meiner eigenen Wahrheit. Unzählige Aus- und Fortbildungen in den unterschiedlichsten Bereichen haben meine heutige Arbeit geprägt. Ich habe von Schamanen und „klassischen“ Therapeuten gelernt, mich in die Körper- und Organsprache vertieft, Fengshui-Ausbildungen und die Natur- und Elementen-Lehre verinnerlicht.

Mich faszinierten philosophische Ansätze und energetische Lehren gleichermaßen wie naturheilkundliches und medizinisches Wissen.  Ich war viele Jahre im Gesundheits- und Massagebereich tätig und 6 Jahre lang Teil einer Pioniergruppe für homöopathische Verreibungen. Im Lauf dieser Zeit habe ich aus all diesen Bereichen die wichtigsten Fakten und Erkenntnisse gesammelt, nach Übereinstimmungen und Grundmustern geforscht, mit denen ich dir die bestmöglichen Strategien und Lösungen vermitteln kann, die auch in deinem Leben nachhaltig funktionieren.

All dieses gebündelte Wissen erlaubt mir heute, meine Klienten fokussiert und empathisch durch meine Kurse und Trainings zu begleiten. Mit meinen eigens dafür entwickelten kreativen Übungen gelingt es dir selbst ganz leicht, eine befreiende harmonische Verbindung von Verstand und Gefühl herzustellen, mit der auch du dein bedingungsloses JA zum Leben leben kannst.

Heute gelte ich als Expertin für alltagstaugliche Lösungen in der Stress- Krisen- und Konflikt-Bewältigung. Seit fast 20 Jahren bin ich Seminarleiterin in Klöstern, halte Vorträge und Schulungen in Firmen, Vereinen und  Gruppen und arbeite als Trainerin in meinem eigenen Studio für Entspannung und Stressbewältigung. 2017 wurde die LebensDolmetscherin® als Marken-Name eingetragen mit der Ende 2019/Anfang 2020 dann offiziell auch du eine Ausbildung zur LebensDolmetscherin® starten kannst. Wenn dich diese Ausbildung interessiert, kannst du dich jetzt schon HIER für die Ausbildung bewerben. Schreib mir einfach eine Email mit dem Betreff „Ausbildung“.

Doch bis dahin gibt es noch einige spannende Kloster-Auszeiten. Ich freue mich auf Dich. WEIL DU WICHTIG BIST!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


One thought on “Was (m)eine Kloster-Auszeit ist – und was sie NICHT ist!

  1. Dr. Annette Pitzer says:

    Wir alle haben so unsere Vorstellungen, was in einer Klosterauszeit so passieren wird. Ich kann z.B. nicht gut schweigen, deshalb dachte ich, dass eine Klosterauszeit für mich nicht taugt. Danke für Deine wunderbare Beschreibung der „Silke Kloster-Auszeit“.
    Alles Liebe
    Annette

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