Die Zahl 12 und dein Platz in dieser Welt.

Die verbindende Zahl 12 im Monat Dezember und dein Platz in dieser Welt.

Vor wenigen Tagen kam ich aus dem Kloster zurück. Mit einem erfüllten Herzen zu meinen Teilnehmerinnen und einer tiefen Liebe zu meiner Arbeit und zu meinem Leben.

Wieder einmal wurde eine Kloster-Auszeit zu einem wundervollen Erlebnis für uns alle. Bevor ich dir gleich mehr über die Zahlen-Qualität der Zahl 12 erzähle, möchte ich dir einen kleinen Einblick in die letzte Kloster-Auszeit in diesem Jahr geben. Denn in dieser Kloster-Auszeit wurde die Zahl 12 auf eine ganz beeindruckende Art für alle sehr deutlich erkennbar:

Gemeinsam haben wir zunächst überprüft, mit welchem „Gepäck“ wir angekommen sind.

 

Mutig und selbstbestimmt konnte Altes aussortiert und weggepackt werden.

 

 

 

Befreit von allen „Altlasten“ konnten wir plötzlich ganz deutlich erkennen, was uns wirklich wertvoll und wichtig ist, was wir mitnehmen möchten in das Neue Jahr und auch das, was wir noch brauchen.

Achtsam ergründeten wir auf dem indianischen Rad der Potentiale, welches unsere ureigensten Qualitäten sind und wie wir sie leben können.

Mit der Kraft der Elemente gaben wir unseren Träumen, Wünschen und Sehnsüchten einen neuen Platz in unserem Leben.

 

 

 

Wie Sternsinger fühlen wir uns, als wir um den riesigen Stern in unserem Seminarraum Weihnachtslieder sangen

 

um damit unsere eigenen, innersten Sterne zum Leuchten zu bringen.

 

 

 

Wie jede einzigartige Auszeit, war auch dieses Wochenende sehr tiefgreifend und berührend  und wurde gleichzeitig ein wundervoller Spiegel dessen, was die Dezember-Qualität zum Ausdruck bringt. Denn:

Das Zauberwort im Monat Dezember und seiner tiefen Qualität heißt: VERBINDUNG.

Verbindung zwischen dem, was ich bin (= Zahl 1), zu dem, der da noch ist (Zahl 2 = das ich und du) und Verbindung zur Zahl 3 und somit dem großen WIR (= Quersumme aus 1 und 2 = 3), also allem was da noch ist.

Möchtest du auch für einen Moment tief in diese VERBINDUNG hineinspüren?

Dann setz dich ein paar Minuten ganz still hin und spüre zunächst einmal dich selbst. Was kannst du spüren?

(Ich meine jetzt nicht, was du denkst, sondern was du fühlst!) Bist du locker und leicht oder angespannt und müde? Kannst du deine Fußsohlen spüren? Deine Finger? Deinen Nacken?

Wenn du dich wahrnehmen kannst, spüre in den Raum, in dem du dich jetzt gerade befindest.

Bist du ganz da? Ist es DEIN Raum? Wie fühlst du dich hier in diesem Raum? Lass dir Zeit! Wie fühlt sich dieser Raum um dich an? Ist er weit, oder bedrückend, kannst du gut atmen? Fühlst du dich wohl hier?

Und nun dehne dich aus. Weit über diesen Raum, in dem du sitzt, hinaus.

Dehne dich aus, in das Haus, in dem du lebst, in das nächste Umfeld: Wer ist da noch? Welche Menschen tauchen vor deinem inneren Auge auf? Deine Kinder, Partner, Eltern, Nachbarn, Freunde, Kollegen…

Spüre die Verbindung zu all denen, die da noch sind.

Nimm wahr, wer und was da noch ist? Stille, Lärm, Freunde, Nicht-Freunde. Nimm alles wahr, was du liebst. Nimm auch wahr, was du noch nicht lieben, oder nicht mehr lieben kannst.

Und nun versuche aus allem die Wertung herauszunehmen und werde zu einem völlig neutralen Beobachter, so wie ich gerade:

ICH sitze an meinem PC, dieser steht im Büro, welches sich wiederum im Haus befindet. Das Haus gehört zu der kleinen Gemeinde, in der ich lebe. Die Gemeinde wiederum gehört zu einem Landkreis, der Landkreis gehört in ein Bundesland, dieses gehört zu Deutschland, Deutschland gehört zum Kontinent Europa, und ist somit auch mit allen anderen Kontinenten auf dieser Welt und weit darüber hinaus beheimatet.

Mein ICH ist letztendlich mit der Welt verbunden. Genauso wie der Baum vor meinem Fenster, der Bach hinter meinem Haus, die Wiese neben meinem Haus, und sogar mit den Schafen, die sich gerade die letzten grünen Grashälmchen auf der Wiese schmecken lassen.

Mein ICH ist aber nicht nur mit meinem Haus und der Natur verbunden, sondern auch mit meiner Familie, meinen Nachbarn, meinen Freunden und in diesem Moment sogar mit meinem Briefträger, der gerade klingelt, und auch mit der allumfassenden Zeit.

Hast du dir auch schon mal überlegt, wie spannend es ist, dass „wildfremde“ Menschen im gleichen Zug sitzen wie du, auf der gleichen Autobahn unterwegs sind, im selben Supermarkt einkaufen, in dem DU gerade bist? Was könnte Euch verbinden? Diese Frage stelle ich mir sehr oft, wenn ich unterwegs bin.

Verbindung ist das Zauberwort dieses Monats, sagte ich anfangs.

Ist es da nicht ganz besonders passend, dass genau in diesem Monat das Fest der Liebe gefeiert wird?

Wenn wir uns diese Verbindung bewusst machen, können wir „den Anderen – oder das Andere“ nicht außen vorlassen. Wenn wir diese Verbindung wahrnehmen, können wir uns auch nicht mehr als getrennt von allem Anderen sehen. Und nun wird es richtig spannend. Denn:

Wenn wir diese Verbindung von Grund auf verstehen wollen, wird uns plötzlich klar, dass wir nicht nur verbunden sind mit all dem, was wir als gut bezeichnen, sondern auch mit all dem, was wir ablehnen. Dass dies auch ein Teil von uns selbst sein muss. Das Schwierige an dieser Feststellung ist, dass wir dabei sehr schnell in die Wertung von richtig und falsch, gut oder schlecht, eigen oder anders abrutschen. Und genau hier beginnt das Gegenteil von Verbindung, nämlich die Trennung.

Versuche, in diesem Monat diese große Verbindung zu allem, was ist, zu spüren. Genieße es, dass auch du ein Teil des großen Ganzen bist. Ein kleines Mosaiksteinchen in diesem großen „Alles was ist“

Zu diesem Monat der Verbindung gehört noch ein zweites Zauberwort, und das heißt:  NÄCHSTENLIEBE!

Vielleicht ist Nächstenliebe für dich selbstverständlich. Vielleicht kannst du jedoch auch wahrnehmen, dass sich in diesem Moment eine Form von Trennung zeigt? Fällt dir Nächstenliebe schwer? Gerade dann, wenn dein Nächster eher dein Feind zu sein scheint? Vielleicht gerade jetzt, wenn wir erfahren, was in Straßburg passiert ist? Wie weit reicht unsere eigene Nächstenliebe? Kommt sie nicht allzuoft an ihre Grenzen?

Lass diese Wertung bitte für einen kurzen Moment los und bleibe nur bei dir. Was kannst du tun, für dich, für deine Verbindungen, für deine Nächstenliebe?

Frieden beginnt immer bei uns selbst.

In unserem eigenen Feld. Im Feld all unserer Gedanken, im Feld unseres Handelns, im Feld unseres Fühlens, ja im gesamten Feld unseres Lebens. In unserer Vergangenheit und unserer Zukunft.

Und gerade da, wo der Widerstand am Größten ist, sind wir umso mehr gefordert, uns unserer Verbindung zu allem, was ist, bewusst zu werden.

Liebe deinen Nächsten, so wie dich selbst, ist der Zauberschatz in unseren Herzen.

Lass uns noch ein bisschen tiefer in diesen Schatz eintauchen, für einen kleinen Moment und atme tief durch, denn: es gibt neben den Zauberwörtern und dem Zauberschatz in diesem Monat auch noch einen Zaubersatz und der lautet:

Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu. (Tobias 4,16)

Und falls du jetzt KEINE Lust mehr auf eine Weihnachtsgans hast, kann ich das sehr gut verstehen 🙂

In diesem Sinne wünsche ich dir klare, verbindende Gedanken, ein gereinigtes, friedvolles Herz und noch eine FROHE ADVENTSZEIT.

Herzlichst – gerade jetzt – mit DIR verbunden,

WEIL DU WICHTIG BIST!

Deine Silke

 

 


2 thoughts on “Die Zahl 12 und dein Platz in dieser Welt.

  1. Dr. Annette Pitzer says:

    Danke, für diesen tollen 12er Artikel. Da ich an einem 12ten geboren wurde spielt die 12 eine große Rolle in meinem Leben. Sie zieht sich durch mich durch und macht es mir manchmal nicht leicht, wenn Verbundenheit so einsam in mir schwingt.
    Alles Liebe
    Annette

    • silke2014 says:

      Liebe Annette, vielen Dank für dein liebevolles Feedback. Du erwähnst darin, dass Verbundenheit manachmal einsam in dir schwingt.
      (K)ein Wunder, denn Verbundenheit mit allem was ist, birgt auch die Einsamkeit in sich. Vor allem dann, wenn „Die Anderen“ scheinbar
      so weit weg sind von unserem eigenen Gefühl der Verbundenheit.
      Und doch glaube ich zutiefst, dass sich das irgendwann ändern wird. Dass wir alle im Einklang verbunden sein können. Noch brauchen viele
      von uns Menschen das Gegenstück, um die Zusammenhänger klarer zu erkennen und in die Einheit zu finden.
      In tiefer Verbundenheit zu dir und deinem Sein grüße ich dich herzlich, umarme dich in Gedanken und wünsche dir eine
      WUNDERvolle Weihnacht. Herzlichst Silke

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