Mein Rückblick auf eine Kloster-Auszeit mit Silke Steigerwald.

Ich bin Jutta Kobald. Fotografin aus Krautheim. Vergangenes Jahr verbrachte ich ein Kloster-Wochenende mit Silke Steigerwald im Kloster Bad Wimpfen. Wir beide ganz allein.

Meine Freundinnen haben mich für verrückt erklärt, so viel Geld für etwas auszugeben das ich gar nicht kenne. Ein Einzel-Coaching-Wochenende mit einer Trainerin, die ICH gar nicht kenne.

Aber ich war in einer schwierigen Situation und spürte: „Ich brauche Unterstützung!  Mein Mann Gerhard ist im Dezember 2017 verstorben. Nach 44 Ehejahren hatte ich ganz schön daran zu knabbern und habe nach jedem Strohhalm gegriffen.

Bekommen habe ich einen ganzen Baumstamm zum Festhalten.

Als ich nach dem Wochenende zurückkam, fragten mich meine Freundinnen: „Na, wie wars? Hat sich das Geld gelohnt?“

„Mensch, es war ganz toll“, erwiderte ich. Was sollte ich auch sagen? Ich konnte diese Zeit im Kloster nicht beschreiben. Ich konnte diese Eindrücke einfach nicht in Worte fassen.

Heute, nach fast einem Jahr halte ich Rückschau.

Wie kann man anderen Menschen erklären was zwei Tage Gespräche, Lachen und auch Tränen mit Silke bewirken?

Schon beim ersten Händedrück spürte ich, dass ich hier einer ganz besonderen Frau begegne.

Warmherzig, kompetent, mütterlich. Es war sofort eine gleiche Wellenlänge zwischen uns da.

Schnell erkannte ich: Silke ist eine Frau mit einem enormen Wissen. Sie ist spirituell, feinfühlig und steht trotzdem mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität. Nichts Oberlehrerhaftes konnte ich an ihr finden und doch hat sie mich durch ihre direkte, ehrliche Art viele Dinge aus einer anderen Perspektive sehen lassen.

Sie hat mich in diesen 2 Tagen geleitet, mir gezeigt, wie ich mit meiner Trauer umgehen kann und dadurch meinen Blick für die Zukunft geschärft. Als ich einmal ganz vorsichtig fragte, ob wir uns vielleicht aus einem früheren Leben kennen, kam von ihr ein schlichtes JA. Es kamen keine durchgeknallten oder abgehobenen Erklärungen, die ich bestimmt angezweifelt hätte.

Stattdessen erklärte sie mir liebevoll, klar und fundiert die Geheimnisse des Lebens.

Mich haben diese Tage mit Silke sehr verändert. Im Lauf der folgenden Monate sind mir weitere Frauen begegnet, die mich auf meinem neuen Weg begleiten. Eine Yoga Lehrerin, eine Physio-Therapeutin, eine Heilpraktikerin und natürlich Silke.

Ich habe das Gefühl von diesen Menschen mit einem unsichtbaren Mantel umgeben zu sein. Sie sind Norden, Süden, Westen und Osten für mich. Ich stehe in der Mitte und ganz gleich in welche Richtung ich mich bewege, ich werde immer aufgefangen.

Nun versuche ich einmal in einer Aufzählung die mir bekannten Eigenschaften von Silke zu Papier zu bringen. Dass sie eine erfahrene Trainerin ist, die über ein enormes Wissen verfügt ist schnell erkennbar. Was für mich aber viel wichtiger war:

Silke habe ich als Frau erfahren, die sympathisch, einfühlsam, tolerant, ehrlich, lebenserfahren, gefühlvoll, realistisch, spirituell, intelligent, geschäftstüchtig und einfach SILKE ist.

Vielleicht kann man jetzt verstehen als ich zu meinen Freundinnen auf die Frage wie war dein Klosterwochenende einfach nur mit ganz toll antworten konnte.

Eine Silke ist einfach nicht so leicht zu beschreiben. Sie passt in keine Schublade und bewegt doch so viel.

Dafür möchte ich ihr mit diesem offenen Brief von ganzem Herzen danken. Ich bin stolz einer solch außergewöhnlichen Frau begegnet zu sein.

Jutta Kobald, Fotografin aus Krautheim http://www.fotostudio-sonne.de/


One thought on “Mein Rückblick auf eine Kloster-Auszeit mit Silke Steigerwald.

  1. Karin says:

    Ein sehr treffender wundervoller „Liebesbrief“ 🙂 Diesen kann ich so von ganzem Herzen bestätigen. Und eine wundervolle Vorstellung mit dem unsichtbaren Mantel ist grandios. Da muss ich mal in mich hineinfühlen.

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