Das Gefühl des Monats September: Vollkommenheit

Olala, Vollkommenheit? Was für ein spannendes und zugleich entspannendes Gefühl des Monats!

Was spürst du in dir, wenn ich dir sage, dass alles was du bist, vollkommen ist?

Spürst du Widerstand oder Zweifel? Tauchen innere Kritiker auf, die deine Vollkommenheit infrage stellen? Möchtest du in diesem Moment lieber klagen, dich beschweren, mir widersprechen? Gehen deine Gedanken und Gefühle auf das, was dir unvollkommen erscheint? Schreit ein Schmerz in dir?

Oder kannst du dich deiner Vollkommenheit vollkommen hingeben, sie annehmen, sie bewundern, sie genießen?

Was auch immer du in diesem Augenblick wahrnimmst ist vollkommen in Ordnung, denn alles darf sein.

Das ist die Qualität der Zahl 9.

Willkommen im Monat September, der mit seiner Zahl 9 das Gefühl der Vollkommenheit in dir herstellen möchte.

Stell dir vor, all deine Gedanken und Gefühle bestimmen den sinkenden Flug einer Feder, die du bist. Gleitest du sanft in diese wohltuende Energie oder katapultieren dich Gedanken-Ströme aus dieser entspannenden Flugbahn?

Kannst du dich in diesen Augenblick hineinfallen lassen? Kannst du dich sanft wie eine luftig leichte Feder auf ein weiches Mooskissen gleiten lassen?

So vieles hast du in den letzten Wochen und Monaten getan. So vieles hast du gewollt. So vieles ist geschehen:

Vielleicht hast du Berge abgetragen. Oder angehäuft.

Vielleicht hast du Ziele erreicht. Oder knapp verfehlt.

Vielleicht hast neue Menschen, Dinge und Situationen begrüßt. Oder hast Altes verabschiedet.

Vielleicht hast du dich neuen Möglichkeiten geöffnet. Oder dir Rückzug gegönnt.

Vielleicht konntest du ernten. Oder hast Verbrauchtes kompostiert.

Vielleicht konntest du verzeihen. Oder hast neuen Schmerz erlebt.

Vielleicht hast du Grenzen aufgebaut. Oder Begrenzungen eingerissen.

Was auch immer du getan, gedacht, erlebt hast, halte für einen Moment inne, und lass alles Gedachte, Gefühlte und Erlebte im wahrsten Sinne des Wortes gut sein und öffne dich für einen Augenblick der Wunder-vollen Qualität Vollkommenheit. 

Wie können wir uns vollkommen… und damit rundum glücklich fühlen?

Für viele Menschen bedeutet Vollkommenheit, dass rein gar nichts mehr zu verbessern ist. Dass es rundum perfekt ist.

Doch woran machen wir Vollkommenheit fest? Ist vielleicht die Rose unvollkommener als der Flieder, nur weil sie später blüht? Wie können wir uns der Vollkommenheit öffnen, wenn in uns Zweifel nagen und die äußeren Umstände alles andere als perfekt sind?

Wie immer machen wir unsere Gefühle von unseren Gedanken abhängig. Wir denken, wir haben (noch) nicht genug. Wir glauben, dass das Leben nicht perfekt ist. Zu viele Dinge, Situationen und Menschen beeinflussen uns. Wir vergleichen, wir werten, wir hadern, wir (ver)zweifeln.

Der Monat September möchte dich öffnen für Vollkommenheit. Er begrüßt dich mit seiner Ruhe und Ordnung. Er schenkt dir die Kraft des „DICH-SELBST-FINDENS“.

Was für eine beruhigende Qualität. Was für eine entspannende Entdeckung, wenn auf einmal alles sein DARF. Auch das, was du vielleicht nicht WILLST.

Die Zahl 9 ist die letzte einstellige Zahl in unserem Zahlensystem und schließt den Kreislauf des Kämpfens, des Forderns, des Bemühens und Anstrengens.

Wie du leicht erkennst, hat die Ziffer 9 ihren „Bauch“ oben und läuft ganz langsam in einem weichen Bogen nach unten. Ähnlich der sanft gleitenden Feder, die sich in ein weiches Mooskissen schmiegt.

Für mich bedeutet die Form der Zahl 9, dass wir die Fülle des Himmels auf die Erde holen und sie wie einen Samen auf unseren Lebensweg pflanzen.

Silke Steigerwald

Fühle dich immer und immer wieder mitten hinein in diese sinkende Feder. Lasse dich fallen in das wohlig weiche Mooskissen und ruhe aus, während der Same auf deinem Lebensweg keimt.  

Die Energie dieses Monats ist nicht die des Schaffens oder Erschaffens. Sie gibt dir Zeit und Raum für Ruhe, Rückzug und Selbstreflektion.

Erkennst du deinen Weg? Fühlst du dich rundum wohl und zufrieden? Dann hast du die Zahlenqualität der Zahl 9 bereits in dein Leben integriert.

Hast du Sinn und Hingabe für dein Leben entwickelt und bist du dir selbst begegnet und erfüllt von deinem Sein? Dann ist der Same auf deinem Weg bereits aufgegangen. Wie schöööön!

Wenn deine Bemühungen und Ausrichtungen jedoch eher auf Andere ausgerichtet waren, hast du viel zu viel Energie im Kampf, Vergleich und Abhängigkeit verloren.

Wenn dich das Leben gebeutelt hat und du immer wieder festhängst, an dir zweifelst, haderst, dann weißt du kaum noch, wie es für dich weitergehen soll.

Lange Jahre habe auch ich gehadert. Viele Jahre lang war mein Weg dick zugepflastert mit Steinen, auf denen kein Same keimen konnte. Ich strengte mich an, ich bemühte mich, ich stolperte ständig über die Steine des Vergleiches, Wertens, Abwartens, Kämpfens. Ich weiß noch gut, wie es sich anfühlte, immer und immer wieder auf die Nase zu fallen, enttäuscht zu werden, zu glauben, nicht gut genug zu sein. Auch meine Gefühle waren viel zu oft von Meinungen und Aktionen anderer abhängig.

Heute gehen meine Füße auf einem Weg aus weichem Moos-Kissen, auf denen täglich die Samen der Vollkommenheit wundervoll keimen.

Heute ist es meine tiefste Intention, dir ein Leben zu zeigen, das dich mit jedem neuen Tag die Vollkommenheit deines Seins spüren lässt.

Wo auch immer du gewesen bist, was auch immer du geglaubt hast, was auch immer du ersehnt oder verloren hast: Ruhe dich jetzt aus. Dieser Monat ist dazu geschaffen, dich neu zu orientieren. Die Zahl 9 ist die letzte einstellige Zahl in unserem Zahlensystem und schließt den Kreislauf des Kämpfens, des Forderns, des Bemühens und Anstrengens, der Machtspiele und Ohnmachtsgefühle und trägt dich entspannt in einen Neuanfang.

Als ich vor wenigen Tagen in der Abtei Münsterschwarzach die Auszeit „Die 9 Lebensquellen“ leitete, hatte ich alles, was ich dafür tun konnte perfekt vorbereitet. Die Edelsteine, mit denen meine Teilnehmerinnen ihre 9 Lebensquellen in ein Armband aufnahmen, waren von feinster Qualität. Die Workbooks und alle Übungen waren liebevoll zusammengestellt. Dann überließ ich mich der Führung. Und staunte dankbar. Die Abtei nährte mit ihrer Offenheit und Freundlichkeit unsere Auszeit-Tage. Wir fühlten uns wohlig umarmt von unserem Seminarraum, der den wunderschönen Namen Felizitas trug und somit die Glückseligkeit unseres Wochenendes krönte.

Als wir bei unserer Führung im Kloster in der Krypta dann ausgerechnet genau die Edelsteine auf dem Schrein der heiligen Felizitas bewundern durften, die wir in unser Lebensquellen-Armband eingearbeitet haben, war ich zutiefst berührt. Denn das war weder vorbereitet noch bewusst beabsichtigt. Es war der vollkommene Moment, den wir nur spüren und erleben können, wenn wir uns der vollkommenen Führung öffnen.

Solche Momente können nicht geplant werden. Sie geschehen dann, wenn wir uns unserem Leben mit unserer ganzen Hingabe öffnen und jegliche Perfektion von uns abfließen lassen und uns in eine wundervolle, gesegnete Führung hineinschweben lassen.

Und genau dafür gibt es meine Kloster-Auszeiten. Damit auch du diese Hingabe und Führung noch viel deutlicher in dein Leben einladen, erkennen und in die Vollkommenheit hineingleiten kannst.

Hier findest du die nächsten Auszeit-Termine:

04.-06.10.2019 Die Amazonen-Reise im Kloster Scheyern, 85298 Scheyern

11.-13.12.2019 Ein Advent-Wochenende im Kloster St. Josef, in 92318 Neumarkt (Oberpfalz)

17.-19.01.2020 Das Neustart-Wochenende im Kloster Maria Hilf, in 77815 Bühl

(Weitere Termine und Infos folgen in Kürze)

Dankbar schaue ich auf diese Tage in der Abtei Münsterschwarzach zurück. Erfüllt denke ich an all meine Teilnehmerinnen, die ich begleiten durfte. Danke, dass ihr euch voller Hingabe den 9 Lebensquellen geöffnet habt. Danke, dass ihr würdevoll eure Vollkommenheit angenommen habt und nun gestärkt euren Alltag leben könnt.

Was für ein Segen über unserem Leben liegt, wenn wir uns auf unsere eigene Vollkommenheit einlassen und die Perfektion der Führung voller Vertrauen leben können.

Diesen Segen wünsche ich auch dir in den kommenden Septembertagen. Hadere nicht so viel mit dir selbst. Steige immer wieder aus dem Kampf aus und lass dich wie eine Feder einfach hineinschweben. In das vollkommene Leben.

Mit den Worten der heiligen Teresa von Avila verabschiedete ich meine Teilnehmerinnen und lasse mich nun auch selbst in meinen moosweichen September hineingleiten:

Ich habe dich erschaffen, meine Liebste, und alles was ich erschaffe, ist vollkommen. Bitte komm näher, weil ich dich ersehne.

Teresa von Avila

Wer weiß, vielleicht begegnen wir uns schon im Oktober in der nächsten Kloster-Auszeit „Die Amazonen-Reise“. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich dir das Gefühl und das Staunen über deine Vollkommenheit weitergeben darf.

Was Gela Löhr, die Redakteurin des Online-Magazins Lemondays auf ihrer Amazonen-Reise gefunden hat, hat sie für sich, für mich und vor allem für dich hier aufgeschrieben.  

Wie ich mich selbst gefunden habe – eine magische Klosterauszeit

Nun wünsche ich dir einen vollkommenen September und freue mich auf ein Wiedersehen, und auf viele neue wundervolle Begegnungen in der nächsten Klosterauszeit.

Herzlichst deine Silke

WEIL DU WICHTIG BIST.


4 thoughts on “Das Gefühl des Monats September: Vollkommenheit

  1. Karin says:

    Schön liebe Silke, wie du in diesen Monatsartikel unsere gemeinsame 9 Lebensquellen-Erfahrung verwebst und beschreibst. Auch habe ich meine Hände wiedergefunden:-) Es war eine schöne Zeit. Ich fühle Ruhe, Gelassen- und Zufriedenheit beim Gedanken „Vollkommenheit“. Meine Leichtigkeit rückt etwas näher an mich ran. Schade, das meine Ruhe noch nicht ausgeprägt ist, damit ich die sinkende Feder mit meiner Vorstellungkraft begleiten kann. Dafür bin ich momentan zu stark in den Vorbereitungen zur Wohnungssanierung eingebunden. Wie heißt es so schön „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Ich freue mich jedoch sehr auf die Zeit danach. Meinen Geburtstag und die immer stärker werdende Lebenslust in mir. Der Artikel in Lemondays ist auch wundevoll und stimmig. Ich wünsche dir daher weiterhin viel Erfolg, Glück und Reichtum in allen Facetten. Von Herzen Karin

    • silke2014 says:

      Liebe Karin, danke für dein schönes Feedback und dass du dir Zeit nimmst, mitten im Lärm deines Alltags (oder sollte ich sagen deines Umbaus)
      hier zu kommentieren. Ja erst die Arbeit, dann das Vergnügen, das ist ein Satz, der sich in unserer Generation in unsere Köpfe gehämmert hat. Aber ich weiß, dass
      das Hämmern in dir längst nicht mehr so laut ist. Und dass dafür die Lebenslust und Freude in dir sehr sehr groß geworden ist. Und das zählt.
      Gutes Gelingen für dem Umbau von deinen „Wellnesstempel“ bis bald.

      Herzlichst Silke ♥

  2. Dr. Annette Pitzer says:

    Genauso ist es wir machen unsere Gefühle klein und unsere Gedanken groß. Da freut man sich über einen Erfolg und dann sieht man in den sozialen Medien jemanden, der vermeintlich viel größere Erfolge hat und schupps ist es vorbei mit dem vollkommenen Moment. Ich bin seit einiger Zeit auf meinem Weg der Selbstfindung und es wird immer ruhiger und fühlt sich vollkommen richtig an. Für mich ist der September der Erntemonat. Und mir wird bewusst, dass ich so oft meine Ernte nicht gänzlich eingebracht habe. Doch bin ich mit dieser Erkenntnis vollkommen im Reinen. Denn der Weg ist das Ziel.
    Alles Liebe
    Annette

    • silke2014 says:

      Liebe Annette, das beschreibst du einfach wundervoll. Und ich freue mich, dass du mit dir selbst im Reinen bist.
      Das ist wirklich Vollkommenheit.

      Ich hab mich auch entschieden, mich selbst viel mehr zu lieben, mich nicht mehr zu verbiegen, um platt am Boden zu liegen. 😉
      (Der Satz tanzte mir vor ein paar Tagen durch den Kopf)
      Vollkommenheit findet nicht durch äußere Umstände statt. Vollkommenheit ist der Frieden in uns und mit uns selbst.

      Liebevolle Grüße zu Dir. Ich umärmel dich aus der Ferne
      Herzlichst Silke

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