Bye bye Traumfigur – oder: Die uralte Geschichte mit dem Karma

Bye, bye Traumfigur: Wie geht das mit dem Wohlfühlgewicht?

Ich soll/darf einen Artikel über Bye, bye Traumfigur schreiben?

Eine weitere „Never-Ending-Story“ zum Thema Gewicht? Nein danke.

Das ist schon lange nicht mehr mein Thema. Im Gegenteil, das Gedöns um die tausend Märchen, Geschichten und Sagen, Schönheits-Idealen und Traumfiguren gehen mir schlicht und ergreifend auf den Wecker.

Ich wollte gerade schon das Gedanken-Rad stoppen, da klingelte tatsächlich ein schriller Wecker. In meinem Kopf. Und erinnerte mich an

Die uralte Geschichte mit dem Karma.

Ich spürte Herzklopfen. Weil mir plötzlich klar war: Ich habe sehr wohl etwas dazu zu sagen. Und deshalb widme ich diese Geschichte

  1. Gela Löhr, die in ihrem fantastischen Online-Magazin LEMONDAYS zur Blogparade „bye-bye Traumfigur“aufgerufen hat und
  2. den vielen TeilnehmerINNEN, die hier mitgeschrieben haben und noch immer schreiben

Doch vor allem widme ich diese uralte Geschichte dir.

WEIL DU WICHTIG BIST!

Wie jede gute Geschichte beginnt auch diese Geschichte mit dem Satz „Es war einmal…“

Hol dir eine Tasse Tee oder Kaffee, lehne dich gemütlich zurück, denn es wird eine lange Geschichte!

Es war einmal ein Mädchen. Das lebte (wie viele andere Mädchen) in einem riesengroßen Land, in dem es üblich war, einem Mädchen schon von „Kindesbeinen an“, die Füße so eng einzubinden, dass die kleinen Füßchen nicht mehr ihrem natürlichen Wachstum folgen konnten. Die Zehen starben ab. Die Füße verkümmerten. Klingt das grausam? Ja, total. Doch das Mädchen folgte nun einmal brav angepasst dem damals geltenden Schönheits-Wahn des sogenannten „Lotos-Fußes“.

Schmerzen und Pein waren die Folge dieses Wahns. „Wer schön sein will, muss leiden!“ war der Satz, der dieses Mädchen ihr ganzes Leben lang begleitete. Dass sie aufgrund ihres „Trippel-Gangs“ ihren Herren und Gebietern nicht mehr weglaufen konnten, war natürlich eine (wenn auch nur unter vorgehaltener Hand erwähnte) erwünschte Begleiterscheinung.

Einige Jahre später stöhnte das Mädchen auf dem Totenbett. Nie wieder will ich mich diesem Wahn beugen. Wenn ich noch einmal auf die Welt kommen sollte, werde ich gehen, wohin ich will. Lieber ersticke ich, als noch einmal meine Füße zu verlieren.“

Und das Karma begann mit seiner Feinarbeit.

Als das Mädchen wieder das Licht der Welt erblickte, hatte sich nicht nur die Mode gewandelt, nein, sie wurde auch in ein anderes Land hinein geboren. Ein Land, in dem es als schick galt, dass Frauen eine Wespentaille besitzen mussten.

Weil kaum ein Mädchen von Natur aus, einen Körper gleich einer Wespe in die Wiege gelegt bekam, begann man mit dem Irrsinn, die Taille samt Brustkorb in Korsetts einzubinden. Wer schön sein will muss leiden! war die Devise. Ohnmachtsanfälle waren zwar an der Tagesordnung, galten jedoch als ungefährlich. Weitaus tragischer ereilte so manche Frau ein grausamer Tod durch gebrochene Korsett-Stangen, die während der stehenden Hofzeremonien die inneren Organe durchbohrten. Klingt auch das grausam? Ja total! Doch das Mädchen folgte nun einmal brav und angepasst dem damals gültigen Schönheits-Irrsinn der Wespentaille.

Kurz vor ihrem Tod stöhnte das Mädchen auf dem Totenbett: „Nie wieder werde ich mich diesem Irrsinn beugen. Wenn ich noch einmal auf die Welt komme, will ich frei sein von jeglichen Kleider-Panzern und ungezwungen durchatmen können.“

Und das Karma arbeitete unaufhaltsam weiter.

Als das Mädchen ein weiteres Mal wiedergeboren wurde, erlebte sie eine nie geahnte Freiheit. Maler wie Tizian und Rubens kreierten ein völlig neues Frauenbild. Üppige Brüste, runde Bäuche, ausladende Hüften und wallendes Haar ließen genügend Raum für ein völlig neues Körpergefühl.

Das „Objekt der Begierde“ entstand.

(Ganz unter uns, spätere Sexbomben wie Marylin Monroe oder Gina Lollobrigida wären damals – wenn man sie schon gekannt hätte – als abschreckende Hungerhaken in die Geschichtsbücher eingegangen).

Wer nun glaubt, dass das Mädchen endlich das Leben gefunden hat, das sie sich so ersehnte, täuscht sich gewaltig.

Die Männer fielen schmatzend und keuchend über sie her, nahmen von ihrem Körper Besitz und zwangen sie, Modell zu stehen, um alle lustvollen Fantasien zu befriedigen. Das klingt ebenfalls grausam? Ja, total. Doch auch dieses Mädchen folgte „nur“, wie viele andere, blindlings und unreflektiert den vorgegebenen Ideal-Maßen.

Als sie verbraucht und längst nicht mehr prall war, fand sie sich eines Nachts in einer dunklen Ecke im Schmutz liegend. Und ihre letzten Worte waren: Nie wieder werde ich mich diesen wollüstigen Maßen unterwerfen. Wenn ich noch einmal auf die Welt kommen sollte, werde ich nicht einen einzigen Kerl mit meinen Brüsten und wallenden Locken an meinen Körper locken.“

Das Karma kann richtig mies sein.

Als ihr erneut die Türe für ein weiteres Leben geöffnet wurde, hatte sich die Mode längst erneut gewandelt. Die einst so volle Haarpracht und üppigen Körper wurden verschmäht. Frauen hatten wie Kinder auszusehen und entsprachen nur dem gültigen Schönheits-Ideal, wenn sie hohe Stirnansätze zeigten und den Körper eines Kindes besaßen.

Das Schicksal meinte es nicht gut mit ihr. Wenngleich ihr Haar nicht mehr in üppigen Locken ihr Gesicht umrahmte, begann ihr Haaransatz bereits einen Fingerbreit über ihren Augenbrauen, was zu damaliger Zeit als derb und bäuerlich galt. Zu allem Überdruss wuchs das Mädchen auf einem ärmlichen Hof auf und kein Mann würdigte sie eines Blickes.

Ihr Vater war verzweifelt, hoffte er doch darauf, sie gut verheiraten zu können, damit die Armut ein Ende nimmt. (Es könnte nun eine böse Stiefmutter ins Spiel kommen, aber wir wollen mal das Elend nicht übertreiben.)

Noch immer galt „Wer schön sein will, muss leiden!“, und so brachte sie die Mutter (ich will die Männer mal ein bisschen ausruhen lassen) zu einem Scharlatan, der dem Mädchen ganze Haarreihen am Kopf und Stirnansatz in einer schweißtreibenden Tortur entfernte. Doch hurra, der „Prinz“ war da. Ihre Brüste wurden mit einem festen Gürtel an den Körper gedrückt, damit sie beim bevorstehenden Hochzeitstanz ja nicht aufreizend wackeln würden.

Ob das Mädchen glücklich verheiratet wurde? Nein. Denn schon in der Hochzeitsnacht fühlte sich der Bräutigam um seine „Kind-Frau“ betrogen und gab sie postwendend zurück, natürlich nicht ohne seine Mitgift zurückzufordern. Und so starb sie jungfräulich und ausgehungert auf dem Hof ihrer armen Eltern und war bis zu ihrem Lebensende deren Enttäuschung und Wut ausgesetzt.

Leise trat sie den Weg in den Himmel an, nicht ohne zu schwören: „Nie wieder will ich mich einem Schönheits-Ideal beugen! Wenn ich das nächste Mal auf die Welt komme, will ich reich sein und nie mehr unter einer Hungersnot leiden.“

Manchmal ist das Karma ein richtiger Schweinehund.

In den ersten Jahren ihres neuen Lebens schien sich das Gelübde des Mädchens zu erfüllen. Dieses Mal meinte es das Schicksal gut mit ihr. Sie wuchs sorgenfrei heran und hatte immer genug zu essen. Mit roten Wangen und fröhlich vor sich hin schwatzend und genussvoll mampfend, freute sie sich an ihren unbeschwerten Kindertagen.

Es dauerte allerdings nicht sehr lange, bis sie das erste Mal wegen ihres Gewichts gehänselt wurde. Es sollten ihr noch etliche weitere boshafte Zungen begegnen, die das sprichwörtliche Zünglein an der Waage wurden. Was war geschehen?

Das Mädchen wurde ausgerechnet in eine Zeit hineingeboren, in der „Size Zero“ von sich reden machte. Twiggy war das Schönheits-Ideal, das für Furore sorgte.

Das Mädchen selbst entsprach bei weitem nicht diesen vorgegeben Ideal-Maßen. Sie wurde immer seltener auf Partys eingeladen und alle Jungs machten einen großen Bogen um sie.  Dabei brannte in ihr nur ein einziger Wunsch: „Ich will endlich dazugehören! “ Und so sorgte sie dafür, dass keine einzige Kalorie, die sie zu sich nahm, in den natürlichen Verdauungsprozess wanderte, sondern unmittelbar nach dem Essen eliminiert wurde.

Stolz betrachtete sie ihre durchsichtige Haut, unter der sich jeder einzelne Knochen abzeichnete.

Als sie sich das letzte Mal erbrach, gelangte ein kleiner Essensrest in ihre Lunge. Sie wurde noch eine Weile mit einer Maschine am Leben erhalten, als ob ihr der Tod Zeit geben wollte, ihre Gedanken noch einmal genau zu überprüfen.

Ihr letzter Gedanke war: Das ist doch zum Kotzen! Wenn ich noch einmal geboren werde, können mich alle Schönheitsideale und Traumfiguren mal.

In meinem nächsten Leben will ich frei sein. Ich will endlich ich selbst sein. Ich gelobe: Ich werde mich selbst lieben. Ich werde mein Leben nicht mehr irgendwelchen Idealmaßen anpassen. Ich werde mich nie mehr von Vorgaben anderer abhängig machen. Ich werde mein Leben nach meinen inneren Werten ausrichten und auf alle Schönheits-Ideale und Traumfigur-Vorgaben der Welt pfeifen.“

Es klingelte… und ihre Lungenmaschine sendete ein paar letzte Signale Piep, piep, piep, piiiiiiiieeep.

Zum ersten Mal wurde das Karma ihr Freund und schenkte ihr ein neues Leben.

Here I am.  😉

In diesem Leben Silke Steigerwald, LebensDolmetscherin®, Seminar-Leiterin für kreative, (ent)spannende Kloster-Auszeiten, und Dipl.liz. Antistresstrainerin®

Glückliche Rundumgenießerin, freie Selbstbestimmerin, immer wieder Revoluzzerin, ausgestattet mit einer unübersehbaren Selbstliebe. Waagen habe ich längst aus meinem Leben verbannt. Hätte ich eine, würde ich sie schlichtweg Liebesfülle-Anzeiger nennen. Ich trage meinen Körper mit Stolz und Dankbarkeit.

Ich habe längst damit aufgehört, meinen Körper regelrecht auf Intoleranzen zu trainieren. Um dann mit Abnehm-Trophäen aus intoleranten verbalen Wurfgeschossen auf andere zu zielen.

Ich habe längst damit aufgehört, meine geliebte Butter durch künstlich erzeugte vegane Pflanzen-Diät-Margarine, hauchdünn auf einem langweiligen Low-Carb-Brot gestrichen, zu ersetzen. (Wer jemals auch nur ansatzweise gesehen hat, wie Margarine hergestellt wird, würde nicht im schlimmsten Traum darauf kommen, sie seinem ärgsten Feind vorzusetzen).

Ich habe längst damit aufgehört, meinen Körper bis zur Erschöpfung durch was auch immer, zu stählen (ähm zu quälen), nur um in die Jeans meiner Töchter hineinzupassen!

Mein Körper ist mein bester Freund. Wie könnte es auch anders sein? Natürlich liebe ich ihn, denn ohne ihn wäre ich nicht hier.  

Ende gut alles gut? NEIN! Noch lange nicht, denn die Revoluzzerin in mir möchte keine Pfunde, sondern ein paar (ge)wichtige Worte loswerden:

Es macht mich verdammt traurig, wenn mir die wertvollsten Menschen sagen, dass sie ihren Selbstwert von ihrer Waage abhängig machen und glauben, dass sie nur ein schlanker Körper „gesellschaftsfähig“ macht. Wie lange wollen wir uns tatsächlich mit so einer Gesellschaft umgeben?

Es macht mich verdammt wütend, wenn mir die wundervollsten Menschen sagen, dass ihren Körper nicht bewundern können, weil er keiner „Wunder-Diät“ Folge leistet. Wollen wir tatsächlich darin unser Lebens-Wunder entdecken?

Es macht mich verdammt hilflos, wenn mir die liebevollsten Menschen erzählen, dass sie sich nach einer guten Fee sehnen, die ihnen einen schlanken Körper zaubert? Wollen wir tatsächlich noch länger daran glauben, dass ein erfülltes Leben einen Körper braucht, der leeren Idealvorstellungen entspricht?

Und weißt du was ICH persönlich am schlimmsten finde? Dass es ausgerechnet wir Frauen selbst sind, die diesen Vorgaben noch immer folgen.

Kennst du einen einzigen Mann, der sich jemals freiwillig die Füße abbinden ließ?

Kennst du einen einzigen Mann, der irgendwelche Körperteile in Synthetik-Panzer einzwängen lässt?

Wie viele Männer kennst du, die sich unzählige Diät-Zeitschriften als ihr „täglich Brot“ einverleiben, nur um den Adonis in sich zu füttern?

So viele unsere Vorgenerationen kämpften ums blanke Überleben. Und was machen wir? Wir kämpfen gegen lächerliche Pfunde.

So viele unserer Vorgängerinnen kämpften um die Gleichberechtigung. Und was machen wir? Wir berechtigen scheinheilige Idealvorstellungen, uns unsere ureigene Identität zu rauben.

Ich bitte dich aus vollstem Herzen: Wach auf, du wundervolles Wesen.

Unser Körper allein ist nicht das, was wir sind. Und unser Körper darf auch niemals das widerspiegeln, was wir nicht sind.

Ganz ehrlich, ich wünsche mir auch ab und zu eine gute Fee. Aber glaube mir, ich würde nicht einen einzigen freien Wunsch verschenken für einen schlanken Körper. Ich habe ganz andere Wünsche:

Ich würde mir wünschen,

  • dass wir uns alle dafür achten könnten, WER wir sind, statt unseren Körper wegen scheinbarer Makel zu verachten.
  • dass wir unsere innersten Werte ehren könnten, statt irgendwelche äußeren Schönheits-Ideale zu verehren.
  • dass unsere Gesellschaft endlich gesundet. Damit unsere Körper nicht noch länger „gekränkt“ werden.  Gekränkt durch all die vielen falschen Ideologien. Gekränkt durch verloren gegangene Authentizität. Gekränkt durch Wertigkeits-Verschiebungen, die an Äußerlichkeiten festgemacht werden. Gekränkt dadurch, dass wir denaturierten Nahrungsmitteln und Diät-Produkten mehr vertrauen, als unserem Bauchgefühl.

Bitte versteh mich nicht falsch:

Ich möchte in keiner Weise denjenigen auf die Füße treten, die sich einer gesunden und wertvollen Ernährung verschrieben haben und ihre Erfahrungen weitergeben. Wir brauchen euer Wissen. Aber bitte, ohne erhobenen Zeigefinger!

Ich verurteile niemand, der sich selbst dazu entschieden hat, seinen Körper irgendeiner Norm anzupassen. Aber bitte nur dann, wenn es der eigenen Norm entspricht und nicht der eines scheinheiligen Gesundheits-Gurus, der nicht einmal selbst mehr an seine Lügen glaubt.

Ich befürworte weder XXL-Fressattacken mit Doppelschnitzelburger und fetten Majo-Pommes mit literweise abgefüllten Zuckergetränken, die schlimmstenfalls auch noch durch ekelhaft künstliche Zuckeraustausch-Gifte verharmlost werden.

Aber stell dir vor! Ich selbst liebe tatsächlich die gigantische Ausschüttung meiner Glückshormone nach einem ausgiebigen Workout. Allerdings habe ich bis heute nicht erfahren, ob diese Glückhormone daher kommen, weil ich erfolgreich ein paar Kilometer vor mir selbst davonlaufen konnte, oder einfach nur deshalb, weil ich danach genussvoll mein Frühstück genieße.

Bitte erlaube mir, dir 3 Fragen zu stellen:

Wie lange willst du noch dein eigenes Licht unter den Scheffel einer scheinheiligen Schönheits-Beleuchtung stellen?

Wie viele Leben lang willst du dich noch all den äußeren Schönheits-Vorgaben beugen, statt der Weisheit deiner Seele?

WEM willst du in Wahrheit dienen? Den äußeren Schönheits-Idealen, den Marketing-Strategien, die dich knechten? Oder endlich dir selbst?

Und so beende ich meinen Artikel heute mit dem, was mir heilig ist:

Der Liebe zu meinem Körper. Und das beinhaltet für mich Dankbarkeit für meinen besten und „engsten“ Lebensgefährten.

Der Liebe zu mir selbst. Und das beinhaltet für mich, dass ich liebevoll mit mir umgehe. Mich achte für das, was ich wirklich wirklich BIN.

Und der Liebe zu diesem wundervollen Leben. Weil es vielleicht ja doch mein einziges Leben ist?

Und da ich noch nicht gestorben bin, kannst du die Zeit nutzen, mit mir gemeinsam in meinen Kloster-Auszeiten dieses Leben zu feiern und vor allem DICH zu ehren… (wegen Karma und so 😉). Ich freu mich auf DICH.

WEIL DU WICHTIG BIST.

Herzlichst

deine Silke

HIER findest du viele weitere wundervolle Artikel in dieser Blogparade. Zum Beispiel von:

Sunita Ehlers, Yoga-Lehrerin und Ayurveda-Couch, deren Hauptziel es ist, sich selbst gut zu finden.

Anja Rödel, die Wegweiserin im Ernährungsdschungel, die uns achtsam erklärt, warum wir das, was wir nicht brauchen, trotzdem wollen.

Ursula Kittner, Ordnungsexpertin auf der Suche nach den kleinen Tierchen, die nachts unsere Kleidung enger nähen.

Meike Rensch-Bergner, die sich ihre Taille einfach selbst näht.

Nives Gobo, deren Satz „Ich habe aufgehört, die Industrie der perfekten Frau mit meinen Gedanken zu füttern.“ lange in mir nachhallte.

Oder die wohltuenden Artikel von

Simone Weidensee, und ihre soooo wohltuende Ode an alle Prachtweiber. Purer Genuss.

Andrea Harbeck, Beziehungsexpertin, die einfach mal nachfragt, was ihr Dietmar zu ihrer Bauchfalte sagt.

Elke Jansen, die ihrem Leben mehr Gewicht und Spuren hinterlassen will.

Ursula Hunke, die dir IHRE Stimme schenkt.

Doris Kaiser, Sexualberaterin für Frauen beschreibt eindrucksvoll, dass wir uns mehr um unser Gefühl, statt um unser Aussehen kümmern dürfen.

Weitere Empfehlungen folgen in Kürze. Und HIER findest du jeden Tag viele neue Tipps zum Thema Bye bye Traumfigur. Wie geht das mit dem Wohlfühlgewicht ab 40? oder 50? Such dir den Artikel aus, der am besten zu DIR passt. Aber bitte, passe dich nicht länger an und sei endlich du selbst.

Eine wunderschöne Seele in einem wunderschönen Körper.


10 thoughts on “Bye bye Traumfigur – oder: Die uralte Geschichte mit dem Karma

  1. Ursula Hunke says:

    Liebe Silke, ich kann grad gar nicht beschreiben, wie diese Geschichte und vor allem deine Worte im letzten Abschnitt mich mitreißen und mich innerlich nicken und ja ja ja! rufen lassen ❤️ dein ganzer Beitrag spricht mir und sicher vielen anderen Frauen aus dem Herzen bzw. erreicht sie in diesem, lieben Dank für s rütteln und schütteln! LG Ursula

    • silke2014 says:

      Danke liebe Ursula für dein wundervolles Feedback. und sooooooo schön, dass wir uns in dieser Blogparade
      begegnen durften. Ich freue mich riesig, und danke dir, dass du uns Frauen DEINE STIMME leihst.

      Herzlichst Silke

  2. Pingback: Bye Bye Traumfigur? Wie geht das mit dem Wohlfühlgewicht ab 40 oder 50? - Sexualberatung Doris Kaiser

  3. Susanne Dahl says:

    Ein richtig nachdenkenswertes Märchen! Vielen Dank, liebe Silke, für diese tiefsinnige Betrachtungsweise! Ja, das Karma ist ein Freund, würde ich auch sagen. Und wie schön, dass es in diesem Leben wunderschön geworden ist.

    Einen lieben Gruß,
    Susanne

    • silke2014 says:

      Liebe Susanne,

      herzlichen Dank für dein liebevolles Feedback. Und wie schööööööööön, dass wir uns in dieser Blogparade
      (wieder ???? ♥ ) begegnet sind. Und wie schön, dass dich „meine“ Leser*INNEN nun hier auch finden können ♥

      Herzliche Grüße
      Silke

  4. Karin says:

    Auch ich habe heute deinen Artikel in Ruhe gelesen und manchmal geschmunzelt. In einigem sehe ich mich ganz klar. Vieles lässt mich traurig werden (Füße binden und Taille schnüren und alles was gesundheitliche Probleme darstellt gehört generell verboten und strikt mit einem NEIN versehen.
    Doch ist mir wieder einmal ganz deutlich bewusst geworden, wie wenig ich etwas fürs außen mache. Was ich mache, dass dient einzig und alleine nur mir und meiner Gesundheit. Ich stehe zu meinen Rundungen. Nur die letzten Jahre sind diese etwas zu stark angewachsen, so dass sich gesundheitliche Probleme bemerkbar gemacht haben. Verschiedene Lösungsvorschläge zur Ernährungsumstellung haben mir jedoch nicht geholfen. Doch heute (16 kg leichter) fühle ich mich schon wieder sehr wohl. Um auch für meinen nächsten Lebensabschnitt fitt und aktiv zu werden und zu bleiben sind noch ein paar Kilos nötig – der Weg dorthin wird jedoch einfach werden und ganz sicher erfolgreich. Ich danke dir für diesen schönen Artikel und deine langjährige Begleitung. Denn erst musste der Kopf frei sein und die Ruhe wieder einziehen um die Pfunde schwinden zu lassen.
    Herzlichst, Karin

    • silke2014 says:

      Liebe Karin,
      es war soooo genial, wie du das geschafft hast. Ich bin mir auch sicher, dass die nächsten Pfündchen
      noch purzeln. Und am tollsten ist, dass du das alles FÜR DICH gemacht hast und machen wirst und ich freue
      mich soooo sehr mit dir.

      Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung und wie schön du das beschrieben hast.

      Herzlichst Silke

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