Bei meiner Arbeit begegne ich immer wieder Menschen, die „eigentlich zufrieden“ sind – und doch merken, dass etwas in ihnen leiser geworden ist.
Diese Geschichte ist eine von vielen.
Sie erzählt von Diana.
Und vielleicht ein Stück weit auch von dir.
Dianas Weg zurück zu sich
Diana hat ein gutes Leben.
Zumindest sieht es so aus.
Ein sicherer Job, ein schönes Zuhause, ein Partner, Freunde, Urlaube, kleine Luxusmomente zwischendurch.
Alles, was man sich wünscht – oder wünschen sollte.
Und doch liegt da manchmal dieses leise, bohrende Gefühl in ihr.
Etwas fehlt.
Etwas, das sie nicht benennen kann.
Etwas, das früher selbstverständlich da war – eine Freude, eine Leichtigkeit, ein echtes Lächeln, das nicht gespielt war.
Sie funktioniert.
Sie lacht, wenn es erwartet wird.
Sie macht Pläne, organisiert, liefert ab.
Aber innerlich ist da ein Nebel.
Ein Gefühl von „Ich bin da, aber nicht wirklich hier.“
Manchmal, wenn sie alleine im Auto sitzt oder spätabends wach liegt, tauchen diese Fragen auf: Was will ich eigentlich wirklich? Ist das alles? Warum fühle ich mich so leer, obwohl doch alles stimmt? Sie schiebt die Gedanken weg, so wie man lästige Gedanken eben wegschiebt.
„Mir geht’s doch gut“, sagt sie sich.
Und gleichzeitig spürt sie, dass diese Worte hohl klingen.
Der Punkt, an dem man nicht mehr wegsieht
Irgendwann merkt Diana, dass sie nicht mehr einfach „weitermachen“ kann.
Da ist kein großes Drama, keine Krise – nur diese stille Erschöpfung, diese Sinnlosigkeit, die sich langsam ausbreitet.
Und ein Wunsch, den sie kaum auszusprechen wagt:
Ich möchte mich wieder spüren. So richtig.
Das ist der Moment, an dem viele Menschen sich Unterstützung holen –
nicht, weil sie „es alleine nicht schaffen“,
sondern weil sie wissen:
Manchmal braucht es einen Blick von außen.
Jemand, der dich sieht, ohne etwas von dir zu wollen.
Jemand, der keine Geschichte mit dir hat, keine Rolle, keine Erwartungen.
Jemand, der den Raum hält, wenn du dich selbst nicht mehr spürst.
Warum Unterstützung so wichtig ist
Wir alle kommen an Punkte, an denen wir betriebsblind für das eigene Leben werden.
Wir drehen uns im Kreis, analysieren, erklären, relativieren – und kommen doch nicht weiter.
Weil wir mitten im eigenen Nebel stehen.
Ein klarer, liebevoller Blick von außen kann dann der Moment sein, in dem sich wieder etwas sortiert. Etwas bewegt. Dich bewegt.
Ein Moment, in dem du beginnst, dich selbst wieder zu hören.
Nicht als Konzept, sondern als Gefühl.
So wie Diana.
Die irgendwann den Mut fasste, sich Unterstützung zu holen – nicht, um „repariert“ zu werden, sondern um sich wieder zu begegnen.
Um innezuhalten.
Um zu bleiben, wo es drückt, statt zu fliehen.
Der Anfang von etwas Echtem
Und genau dort – in diesem ehrlichen, stillen Raum – begann etwas Neues.
Kein Feuerwerk, kein „alles anders über Nacht“.
Sondern ein sanftes Wiederfinden.
Ein erster tiefer Atemzug.
Ein kleines Lächeln, das diesmal echt war. Das von innen ihre Seele lächeln ließ. Endlich.
Diana sagt heute:
„Ich hab gelernt, dass man nicht kaputt sein muss, um Unterstützung zu brauchen.
Manchmal braucht man einfach jemanden, der mit dir hin spürt, wo du dich verloren hast.“
Vielleicht erkennst du dich in Diana wieder.
Vielleicht erkennst du dich in Diana wieder.
Vielleicht trägst auch du dieses leise „Da fehlt doch was“ in dir.
Dann ist das kein Zeichen von Schwäche.
Es ist ein Zeichen von Sehnsucht.
Von Lebendigkeit, die wieder zu dir zurück will.
Manchmal braucht es dafür keinen großen Umbruch.
Sondern einen Moment.
Einen Tag.
Einen geschützten Raum, in dem du dir selbst wieder näherkommst.
Wenn alles stimmt – und doch was fehlt.
Ein Tages-Coaching für Menschen, die Tiefe suchen, um sich wieder zu finden.




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