Frühling beginnt nicht im Garten – sondern in uns

von | 23. März 2026 | Inspiration und Motivation, Coaching | 0 Kommentare

Sobald die Tage heller werden, passiert etwas.

Ich merke es jedes Jahr.
Ein leises Kribbeln.
Der Wunsch, Fenster zu öffnen.
Schubladen auszuräumen.
Altes auszusortieren.

Fast so, als würde nicht nur draußen etwas erwachen,
sondern auch in mir.

Vielleicht tragen wir tatsächlich einen inneren Garten in uns –
und erleben dort jedes Jahr unseren ganz eigenen inneren Frühling.

Einen Boden, in dem Erfahrungen liegen.
Samen, die wir bewusst gesetzt haben.
Und andere, die irgendwann einfach hineingefallen sind.

Nach einer dunkleren Zeit –
im Winter draußen oder im Winter des Lebens –
entsteht oft dieser Impuls:

Licht und Luft hineinlassen.
Ordnung schaffen.
Platz machen. Durchatmen. Wachsen. Im eigenen Tempo.

Unser innerer Frühling braucht Licht und Klarheit

Ein Garten wird nicht schöner, indem man ihn ignoriert.
Und er blüht auch nicht, wenn alles wild wuchern darf.

Manches muss zurückgeschnitten werden,
damit es kräftiger nachwächst.

Ich merke das manchmal sehr deutlich:

Wenn ich an Gewohnheiten festhalte, die mir längst kein Licht mehr geben.
Wenn mich alte Geschichten aufrütteln, die längst vom Leben kompostiert wurden.
Wenn ich über Vergangenes nachsinniere, das nicht mehr zum Blühen kommt.

Dann spüre ich: Jetzt braucht es einen sanften, aber klaren Schnitt.
Manches darf auf den Kompost.

Nicht aus Geringschätzung.
Sondern damit es zu Nährstoff wird.

Manches möchte neu angezüchtet werden.

Noch zart. Noch vorsichtig.
Vielleicht ein Gedanke.
Vielleicht eine Idee.
Vielleicht ein neuer Umgang mit mir selbst.
Vielleicht magst Du Dich gerade jetzt auch fragen:

Was in mir braucht gerade mehr Licht?

Wo darf ich reduzieren, damit anderes wachsen kann?

Welche Samen trage ich schon lange – und habe sie nie wirklich gepflegt?

Frühling ist kein hektischer Neustart.
Er ist ein behutsames Vorbereiten – ein innerer Neubeginn, der Raum für Wachstum schafft.

Und vielleicht sehnen wir uns nach ihm,
weil etwas in uns längst weiß:
Es ist Zeit.
Nicht für Perfektion.
Sondern für liebevoll bewunderndes Wachstum.
WEIL DU WICHTIG BIST

Und wenn Du spürst,
dass etwas in Dir nach Ordnung,
nach Licht
oder nach einem neuen Blick verlangt –

schreib mir.

Manchmal reicht es,
die eigenen Gedanken aufzuschreiben
und eine achtsame Antwort zu bekommen,
damit wieder Bewegung entsteht.

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Silke Steigerwald