In unserer schnelllebigen Welt ist es leicht, sich von der Hektik des Alltags mitreißen zu lassen. Gedanken kreisen unaufhörlich, To-Do-Listen wachsen ins Unendliche, ein Termin jagt den anderen. Kein Wunder, dass wir den Zugang zu unserer inneren Balance verlieren und unsere Resilienz-Quellen nach und nach versiegen.
Neulich meinte eine Klientin: „Jetzt sag mir bloß nicht, ich soll ins Autogene Training. Da hab ich ja mal gar keinen Bock drauf.“ Außerdem kann ich mir nicht noch einen fixen Termin in meine eh schon übervolle Woche reindrücken!“ Sie sah mich mit müden, aber erwartungsvollen Augen an. „Bitte mach was. Aber nicht das, das alle machen!“ Ich grinste in mich hinein. Ich hatte einen Plan. 😉
Als Antistresstrainerin begleite ich schon seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg zur Entschleunigung und unterstütze sie dabei, ihre Selbstwahrnehmung und Regeneration zu stärken. Ich weiß genau, dass zusätzliche fest fixierte Termine viele davon abhalten, Unterstützung anzunehmen.
Mandala statt Fitnesscenter
Ich kenne die Fitness-Center-Dauerverträge meiner Klienten, ihre gebuchten Yoga-Kurse und die bezuschussten Krankenkassen-Kurse, die von wirklich gestressten Menschen nicht mal als Home-Training umgesetzt werden. Zu genau zu diesen Menschen gehörte meine Klientin. Sie war nicht der Typ, der sich auf eine Matte legt und versucht zur Ruhe zu kommen. Sie war aber auch nicht unbedingt der Typ Mensch, der als Ausgleich jeden Morgen ein paar Kilometer joggen geht. Aber ich sah ihre Augenringe unter dem perfekten Make-up und ich spürte ihre Verzweiflung während sie nervös an ihrem Tee nippte.
Ich sah sie liebevoll an. Ich mag sie gerne und lernte sie in einem Trauer-Coaching kennen. Während ich mir noch kurz überlegte, ob ich ihr einen Mandala-Tag vorschlagen könnte, platzte es aus ihr heraus: „Du machst doch diese Blumen-Kreis-Kurse mit den Mandelas, oder wie die heißen. Die Sabine hat mir davon erzählt, also komm Silke, erzähl mir mal was darüber.“
Mandalas als Meditation in Bewegung.
Ich begann zu erzählen:
Nicht jeder Mensch findet Entspannung in der klassischen Meditation. Für viele Menschen ist das Stillsitzen eine Herausforderung, wenn die Gedanken Achterbahn fahren und unaufhörlich kreisen.
Und genau hier setzt ein Mandala an. Es ist eine aktive Form der Meditation, die uns sanft in einen Zustand der Achtsamkeit für uns selbst führt. Das bewusste Gestalten eines Mandalas lässt Gedanken beruhigen, Emotionen ordnen und regeneriert eine innere Gelassenheit.
Durch das Zeichnen oder Legen eines Mandalas entsteht ein harmonischer Rhythmus zwischen entspanntem Loslassen und aufmerksamen Fokus. Diese kreative Hingabe kann uns dabei unterstützen, Anspannungen zu lösen, Blockaden zu erkennen und sich selbst auf einer tieferen Ebene wahrzunehmen.
In meinen Mandala-Seminaren oder Mandala-Tagen erlebe ich immer wieder, wie Menschen plötzlich in einen wunderbaren „Flow-Zustand“ eintauchen, dabei Stress abbauen, Klarheit finden und ihre eigene innere Ordnung wieder herstellen.
Mandalas sind mehr als „nur“ Kunstwerke.
Während wir ein Mandala erschaffen, treten wir in einen Zustand der Achtsamkeit ein, der uns hilft, die Gedanken zur Ruhe zu bringen und den Fokus auf das Hier und Jetzt zu lenken und damit wieder in unsere innere Mitte zu finden.
Diese unangestrengte ruhige Konzentration fördert nicht nur das kreative Ausdrucksvermögen, sondern begleitet uns auch dabei, Stress abzubauen und inneren Frieden zu finden.
Mandalas bieten in vielfältigster Weise Umsetzung.
Das Erschaffen eines Mandalas lädt uns ein, in einen kreativen Fluss zu kommen, der den mentalen „Lärm“ beruhigt. Sie unterstützen uns auf fast unauffällige Weise mitten im Alltag unseren Geist zu fokussieren, unsere Emotionen in Einklang zu bringen und eine tiefere Verbindung zu unserer eigenen Intuition zu schaffen.
Durch das symbolische Arbeiten mit Formen und Farben entwickeln wir eine neue Perspektive auf unsere Gedanken und Gefühle. Die Wiederholung von Mustern kann beruhigend wirken und uns in einen Zustand der Gelassenheit führen – eine Technik, die ich immer wieder in meinen Antistress-Programmen empfehle.
Das Besondere an Mandalas ist auch, dass sie uns nicht nur auf der mentalen Ebene helfen, sondern auch auf einer tiefen, emotionalen Ebene. Sie sind wie eine Spiegelung unseres inneren Selbst – oft können wir durch das unterschiedliche Gestalten und Betrachten eines Mandalas auch neue Erkenntnisse über uns gewinnen.
Mandalas sind eine Einladung, uns immer wieder auf kreative entspannte Weise mit den eigenen Gefühlen und Gedanken auseinanderzusetzen und im Prozess der Schöpfung Danksagung, Heilung und Transformation zu erfahren.
Bist du jetzt neugierig geworden? Dann lade ich dich ein, die Kraft der Mandalas selbst zu entdecken. Entdecke mehr Gelassenheit, Klarheit und Lebensfreude. Befreie dich aus Stress-Fallen und lerne in einer inspirierenden Umgebung deinen eigenen kreativen Ausdruck und komme ganz und gar in deiner Mitte an.
Entdecke auch die sanfte und kreative Möglichkeit, endlich bei dir selbst anzukommen und mitten im Alltag zur inneren Ruhe zurückzukehren.
Baue neue Resilienz-Quellen auf und komme in deine Kraft und nimm deinen Platz ein im Leben. Alle Infos und das Anmeldeformular zum nächsten Mandala-Workshop findest du hier.
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